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Bayer verklagt Impfstoffhersteller: Monsanto will mRNA zurück – für die Pflanzen!

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Ba Der deutsche Chemie- und Agrarriese Bayer hat die Nase voll – und jetzt auch Anwälte. In einer überraschenden Wendung hat der Konzern die Impfstoffhersteller Pfizer, Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson verklagt. Der Vorwurf: Die Hersteller sollen angeblich eine uralte Monsanto-Technologie geklaut haben – aus den 1980er Jahren, als Frisuren groß, Schultern breiter und Gentechnik noch echte Pionierarbeit war.

Konkret geht es um ein Verfahren zur Stabilisierung von mRNA, das laut Bayer ursprünglich für eine hehre Mission gedacht war: widerstandsfähige Maiskolben mit mehr Biss. Dass Jahrzehnte später dieselbe Technik zur Bekämpfung einer globalen Pandemie eingesetzt wurde, ist laut Bayer reiner Zufall – oder eben ein Fall für das Gericht in Delaware.

Ein Konzernsprecher betonte, man wolle selbstverständlich kein Verkaufsverbot der Impfstoffe erreichen – man sei schließlich kein Monster. Vielmehr wünsche man sich lediglich eine kleine Entschädigung in vermutlich mittelhoher Milliardenhöhe. „Wir haben nichts gegen Impfstoffe – wir stellen nur keine her. Aber wenn schon jemand unsere alten Saatgut-Gene nutzt, möchten wir zumindest mitverdienen. Aus Prinzip.“

Historische Rückführung genetischer Rechte

Insider munkeln, Bayer prüfe inzwischen auch, ob Menschen, die genveränderten Mais konsumiert haben, künftig Lizenzgebühren zahlen müssen, sollte sich herausstellen, dass sie dabei unbewusst pandemiebekämpfende Technologien aufgenommen haben. Ein Unternehmensjurist soll laut unbestätigten Berichten gesagt haben: „Wenn unsere Patente schon Viren helfen – dann sollen sie wenigstens auch Bayer helfen.“

Der Fall reiht sich in ein munteres Wettrennen um Patente rund um die Corona-Impfstoffe ein. Pfizer und Biontech verdienten mit Comirnaty zuletzt immer noch Milliarden – auch wenn inzwischen mehr Impfstoff in Apothekentonnen als in Oberarmen landet. Moderna kam mit Spikevax auf vergleichbare Summen, was für Bayer offenbar Grund genug war, aus einem vergilbten Monsanto-Ordner einen Joker zu ziehen.

Johnson & Johnson zeigte sich gelassen – möglicherweise, weil ihr Impfstoff seit 2023 ohnehin nicht mehr verkauft wird. Oder weil man hofft, dass niemand mehr weiß, dass es ihn je gab.

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