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Kolumbien kündigt Widerstand gegen mögliche US-Invasion an

geralt (CC0), Pixabay
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Kolumbiens Außenministerin Rosa Villavicencio hat klargestellt, dass das kolumbianische Militär im Falle eines US-Angriffs zur Verteidigung des Staatsgebiets verpflichtet sei. „Sollte es zu einer solchen Aggression kommen, muss das Militär die territoriale Integrität und Souveränität Kolumbiens schützen“, erklärte sie am Dienstag gegenüber der Presse in Bogotá.

Villavicencio verwies auf das im Völkerrecht verankerte Recht jedes Staates auf Selbstverteidigung. Ihre Aussagen folgen auf jüngste Drohungen von US-Präsident Donald Trump, der nach dem umstrittenen Militäreinsatz in Venezuela nun auch Kolumbien ins Visier genommen hat.

In einem Interview bezeichnete Trump Kolumbien als „krankes Land, regiert von einem kranken Mann“ – eine direkte Anspielung auf Präsident Gustavo Petro. Zudem warf er der kolumbianischen Regierung vor, in den Drogenhandel verwickelt zu sein. Petro, so Trump, produziere Kokain und verkaufe es in die Vereinigten Staaten. „Das wird er nicht mehr lange tun“, fügte der US-Präsident hinzu.

Die kolumbianische Regierung reagierte empört auf die Aussagen und wies die Anschuldigungen entschieden zurück. Beobachter sehen in Trumps Worten eine dramatische Verschärfung des Tonfalls gegenüber einem langjährigen US-Partner in der Region.

Die Spannungen zwischen den beiden Ländern nehmen zu, nachdem die Vereinigten Staaten vor wenigen Tagen eine militärische Operation in Venezuela durchführten, bei der Präsident Nicolás Maduro festgenommen wurde. Kolumbien hatte sich zuvor kritisch zur Intervention geäußert und eine friedliche Lösung der Krise gefordert.

Es bleibt abzuwarten, ob Trumps Drohungen konkrete außen- oder sicherheitspolitische Folgen nach sich ziehen. Kolumbien kündigte an, seine diplomatischen Beziehungen zur US-Regierung auf den Prüfstand zu stellen, sollten die verbalen Angriffe nicht eingestellt werden.

 

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