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jorono (CC0), Pixabay
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Bayern zieht im Klassiker davon – Dortmund kriegt erst Hoffnung, dann Kimmich.

Bayern München hat im „Schlager“ bei Borussia Dortmund mit 3:2 gewonnen und auf dem Weg zum 35. Meistertitel gefühlt schon mal den Blinker nach „Schale“ gesetzt. Erst lagen die Münchner zur Pause noch hinten, dann drehte Harry Kane nach dem Seitenwechsel den Spieß um – und Joshua Kimmich machte kurz vor Schluss den Deckel drauf. Dortmund blieb am Ende vor allem eins: „fast“.

So lief das Drama in drei Akten:

Akt 1: Dortmund trifft – Bayern guckt
Dortmund ging in der 26. Minute ziemlich plötzlich in Führung: Freistoßflanke rein, Schlotterbeck Kopf dran, Jonas Urbig schaut hinterher – 1:0. Nebenbei hatte Schlotterbeck Glück, überhaupt noch mitspielen zu dürfen: Nach einem rustikalen Einsteigen gegen Stanisic gab’s nur Gelb. In Dortmund sagt man dazu wohl „klassisches Warmmachen“.

Akt 2: Kane kommt aus der Kabine – und verteilt Quittungen
Nach Wiederanpfiff war Bayern plötzlich wach – oder Kane hatte einfach beschlossen, dass es jetzt reicht. Erst traf er zum 1:1 (54.), dann verwandelte er einen Elfmeter zum 2:1 (70.), nachdem Schlotterbeck Stanisic gelegt hatte. Kane: wieder Doppelpack. Bundesliga: wieder „Ja gut, okay“.

Akt 3: Hoffnung, Chaos, Kimmich
Als Svensson in der 83. Minute zum 2:2 traf, roch Dortmund kurz am Punktgewinn. Vier Minuten später kam Kimmich und sagte sinngemäß: „Riecht nett, aber gehört uns.“ Volley rein, 3:2 (87.) – endgültiger K.-o.-Schlag.

Tabellen-Turbo
Mit dem 20. Saisonsieg baut Bayern den Vorsprung auf Dortmund auf elf Punkte aus. Für den BVB war’s erst die zweite Saisonniederlage – und die erste daheim seit gefühlt einer Ewigkeit. Für Bayern: business as usual, nur mit extra Feuerwerk.


Abstiegskampf: Endlich wieder Glücksgefühle (und ein Elfer mit Drama)

Während oben die Meisterschaft vermutlich schon die Wohnung sucht, ging’s unten ordentlich zur Sache:

  • Werder Bremen beendete eine 13-Spiele-ohne-Sieg-Serie mit einem 2:0 gegen Schlusslicht Heidenheim. Milosevic traf (57.), später half ein Eigentor nach (90.+7). Erleichterung: riesig.
  • St. Pauli gewann überraschend 1:0 in Hoffenheim – Treffer Pereira Lage (45.+4). Timing: perfekt, wie der letzte Keks im Büro, den niemand mehr verteidigt.
  • Mönchengladbach holte ein 1:0 gegen Union Berlin – Diks traf per Elfmeter in der Nachspielzeit (90.+4). Union so: „Warum immer wir?“
  • Leverkusen kam gegen Mainz nur zu einem 1:1. Mainz führte durch Becker (67.), Leverkusen rettete spät durch Quansah (88.) wenigstens einen Punkt.

Ergebnisse (24. Runde, Samstag)

  • Dortmund – Bayern 2:3
  • Leverkusen – Mainz 1:1
  • Bremen – Heidenheim 2:0
  • Mönchengladbach – Union Berlin 1:0
  • Hoffenheim – St. Pauli 0:1

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