Wie lässt der G20 Gipfel in Hamburg Deutschland in der Welt erscheinen?

Das Gipfeltreffen in Hamburg erzielte wohl andere Schlagzeilen, als man sich ursprünglich wünschte. Krawalle, brennende Autos sowie bürgerkriegsähnliche Szenen dominierten die Presse. Viele sind schockiert, eine Menge muss aufgearbeitet werden. Doch wie lassen die Vorfälle, welche sich in Hamburg während des G20 Gipfels abspielten, Deutschland in der Welt erscheinen?

Randale bei Gipfeln der Politik

Der G20 Gipfel in Hamburg sollte ein Treffen werden, welches wichtige Fragen in puncto Klimawandel, Wirtschaft und Soziales klärt. Jedoch erinnert man sich in Zukunft eher an eingeschlagene Fensterscheiben, geplünderte Geschäfte, brennende Autos und Angriffe auf die Polizei, welche aus ganz Deutschland angerückt war. Rund 20.000 Einsatzkräfte waren während des G20 Treffens im Dienst und versuchten, Menschen aus der linksautonomen Szene sowie Krawallmacher ohne politischen Hintergrund in den Griff zu bekommen. Bis zu diesem Wochenende war in Deutschland nicht klar, dass nicht nur die rechte Szene ein ernstzunehmendes Thema darstellt.

Doch natürlich bleiben die Anschläge nicht ungestraft. Es wird derzeit versucht, möglichst viele Menschen zu identifizieren, welche auf den Beweismitteln zu erkennen sind. Die Bürger Deutschlands wurden dazu aufgefordert, möglichst viele hilfreiche Tipps an die Polizei zu übermitteln. Weiterhin sollen linke Treffpunkte wie die Rote Flora in Hamburg, um die sich das Geschehen abspielte, geschlossen werden.

Kann Deutschland Gipfel?

Während das Gipfeltreffen in anderen Großstädten wie beispielsweise New York nahezu reibungslos abgelaufen ist, ist Hamburg nach der Meinung Einiger gänzlich gescheitert. Nun stellt sich die Frage: „Kann Deutschland Gipfel?“ Sicher steht zumindest, dass der G20 Gipfel in Hamburg nicht mehr in Frage kommen wird.

Dass der Gipfel nicht mehr in Deutschland stattfindet, ist ausgeschlossen. Alternativ möchte man jedoch laut der Meinung einiger Politiker wie Angela Merkel (Bundeskanzlerin von Deutschland), die Treffen in kleinere Städte verlagern. Thomas De Maiziere (Innenminister von Deutschland) hingegen sieht den Rückzug als Scheitern des Staates und ist für die erneute Wahl einer deutschen Großstadt, sobald das Gipfeltreffen wieder in Deutschland stattfinden soll. Sofern ist sich die CDU über den weiteren Verlauf nicht ganz einig.

Die Meinungen teilen sich jedoch in ganz Deutschland. Von anderen Ländern wird der Zustand in Deutschland und die erneute Ausrichtung eines Gipfeltreffens hingegen als sehr kritisch angesehen. Sofern man die Differenzen im eigenen Land nicht in den Griff bekommt, wird wohl das Treffen der 20 nicht mehr in Deutschland stattfinden können, um den Politikern ausreichend Schutz zu gewährleisten. Die Aktion „Block G20“ schaffte es bereits, die Treffen und Veranstaltungen zu verzögern. Ivanka Trump wurde kein sicheres Geleit zugesichert, aus diesem Grund wurde sie einige Zeit lang festgehalten und erreichte erst nach längerer Zeit ihren Zielort. Solch eine Randale bei Gipfeln der Politik darf folglich nicht mehr stattfinden. Dies werden sich auch andere Länder zu Herzen nehmen, welche in Zukunft die Gipfeltreffen ausrichten.

 

Eine Antwort

  1. Ingeborg 12. Juli 2017

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