Start Verbraucherschutzinformationen Vorgaben von Anlegern für Unternehmen – Geldtopf für mittelgroße Beteiligungen

Vorgaben von Anlegern für Unternehmen – Geldtopf für mittelgroße Beteiligungen

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Weshalb soll sich ein Unternehmen für seine Investoren und Anleger wegen START-UPS mit Erfolg ändern? Weil der Wandel der Welt diesem zu spät die Fragen stellen kann! Wenn Tradition und Mode vermieden werden (Francis Bacon 1597), können das 17. und 21. Jahrhundert bewältigt werden. Kant und Goethe regelten das 19. Jahrhundert, indem sie auf Strategie und Agilität mehr achteten als auf Effizienz, die nicht zur Effektivität führte. In Italien haben viele Banken dieses Problem – als Beispiel die italienische UNICREDIT. Dieses Institut musste aus seinem Besitz die Gruppe der Pioneer-Funds verkaufen – zu mehr als 3,5 Mrd. Euro!  Das nimmt sich gegenüber den Schulden von ca. 51 Mrd. Euro gering aus. Alles wird gut?

UNICREDIT will, besser: musste eine Kapitalerhöhung ausschreiben. Bayrische Banken existieren heute fusioniert und untergeordnet in Italien. Hatten die Privataktionäre, die Geldgeber, die Konteninhaber sich das so gedacht? Die Umsätze sind groß, aber nicht großartig. Das Vorzeichen ist noch nicht geklärt. Nicht Umsätze definieren Führende, sondern was sie für diese bedeuten.

Prozesse von heute brauchen das Neue in Betriebssystemen, die wir noch nicht kennen. Wir wollen bereit sein diese zu verstehen und anzuwenden, wenn wir beginnen sie zu nutzen – bevor vertraute Banken verschwinden wie 2008. Die Methoden für den Erfolg von heute sind die gleichen für den Niedergang von morgen. Wir können die Pyramide der Hierarchien wenden wie wir wollen:

Einheit und Ordnung verlangen Agilität und Vielfalt, um zu überstehen. Auf keinen der vier Aktivitäten kann verzichtet werden. Die Schritte des Unternehmens führen vom Zweck zum Ziel.

Das bedeutet Führung und Verzicht auf einsame Profitcenter. Das Ganzheitliche kann auf Manager verzichten und Effektivität erreichen. Das beruht auf parallelen Systemen, dualen Betriebssystemen. Wenn Investoren die Hintergründe verstehen, sind sie bereit Chancen und Risiken zu bewerten.

Das 21. Jahrhundert wird jeden von uns in Richtung einer fundamentalen neuen Form von Organisation zwingen. Da wir länger leben werden und nicht nur meinen, dass wir länger arbeiten müssen, sondern kraft Gesetze der EU in den nächsten 15 Jahren dazu gezwungen werden, wird der Bogen am Ende unserer Perspektiven weiter gespannt.

Die Rente ist nicht mehr sicher (Blüm, N. – FAZ 2014-12-03). Sie war es für Rentner, die in den achtziger Jahren damit begonnen haben welche zu sein. Helmut Kohl hat in seiner Regierungserklärung 1982 gesagt, dass wir maßhalten müssen.

Mit Beginn der Rentenzahlung in wenigen Jahren sollten 42% des damaligen Einkommens gesichert sein. Dort stehen wir jetzt, wenn wir mit einem Lebensalter von mehr als 70 Jahren beginnen die Rente in Aussicht zu nehmen.

Wenn Anleger das wissen, können sie nicht mehr in Geldwerten planen. Sachwerte bleiben nur dann welche, wenn sie dual verwaltet und gepflegt werden (Knauff, M. 2016-12-08). Das betrifft alle Betriebssysteme des 21. Jahrhunderts – von dem mehr als 15% hinter uns liegen. Die statistische Lebenserwartung verwertet Daten der Vergangenheit, die Medizin die der Zukunft. Keine Bevölkerungsgruppe wächst prozentual schneller als die der mehr als Hundertjährigen – heute! Beängstigen können Forschungsergebnisse wie die 2016-12-12 in ZDF-neo dargestellten.

Diese Erkenntnis verlangt ein modifiziertes Berufsbild – im Leben und in der größten beruflichen Zielsetzung, im Vertrieb und dessen Erfolgen. Dazu gehören sieben Elemente im Sinne binärer Systeme (22 + 21 + 20 = 7):

  1. Dringlichkeit, um Chancen zu kreieren
  2. Formulieren strategischer Visionen und Changes
  3. Kommunikation zwischen Vision und Strategie
  4. Beseitigen von Hindernissen
  5. Zelebrieren von Erfolgen, die Zukunft öffnen
  6. Kein Nachlassen, sondern lernen nicht zu früh den Sieg auszurufen
  7. Wandel der Strategien in der Unternehmenskultur

Wenn Anleger die erste Position mit der größten Bedeutung anstreben wollen, müssen sie sich als Zweite verachten und die wirklichen Zweiten fördern mit ihnen zusammen Erste zu werden. Das gelingt, wenn die Natur der Dinge erkannt und der Eigendynamik freier Raum gewährt wird. Unternehmen sind auf dem Niedergang, wenn sie zufrieden sind, noch Erfolg haben.

Sie bleiben im Aufschwung, wenn sie den Erfolg in der Zukunft sehen, weil das Erreichte kein Erfolg sein kann, wenn Bedeutendes erreicht werden kann.

 

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