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VfB Stuttgart ein 1 zu 1 ist zu wenig

jorono (CC0), Pixabay
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Wieder nur angerannt – und am Ende zu wenig

Aus VfB-Sicht ist dieses 1:1 gegen Werder Bremen einfach nur frustrierend. Da spielst du zu Hause, hast die bessere Mannschaft auf dem Platz, drückst über weite Strecken, wirfst in der Schlussphase alles nach vorne – und am Ende steht da nur ein Punkt. Einer, der sich eher wie zwei verlorene anfühlt.

Schon das 0:1 war ärgerlich. Bremen macht nicht viel, aber dann reicht ein Einwurf, ein schneller Doppelpass über Sugawara und Stage, und plötzlich liegt der Ball im Eck. Natürlich schön gemacht, keine Frage. Aber aus Stuttgarter Sicht war das viel zu einfach verteidigt. Genau so ein Gegentor darfst du in so einem Spiel nicht kassieren.

Danach hatte der VfB Chancen. El Khannouss köpft aus guter Position zu zentral, Undav schlenzt kurz vor der Pause knapp vorbei, immer wieder kommt Stuttgart in Strafraumnähe. Aber es fehlt diese letzte Klarheit, dieser eine saubere Abschluss, dieser letzte Pass, der wirklich weh tut.

Nach der Pause wurde es besser, zumindest vom Druck her. Stuttgart schnürte Werder phasenweise hinten ein. Stiller mit seinen Chipbällen, Führich nach seiner Einwechslung mit Tempo, El Khannouss immer wieder zwischen den Linien – und dann endlich der Ausgleich: Stiller verlagert stark, El Khannouss hebt den Ball gefühlvoll rein, Demirović köpft zum 1:1. Da denkst du: Jetzt kippt das Ding. Jetzt kommt der VfB.

Aber genau das ist das Bittere: Es kam nicht genug.

Bremen wackelte, Bremen verteidigte chaotisch, Bremen nahm Zeit von der Uhr – und wir haben daraus zu wenig gemacht. Zu viele Flanken ohne Abnehmer, zu viele Schüsse, in die sich noch ein Bein stellt, zu viele Angriffe, die gut beginnen und halbgar enden. Bouanani, Führich, Undav, El Khannouss – alle bemüht, aber keiner mit dem Moment, der dieses Spiel entscheidet.

Und dann musst du sogar noch froh sein, dass Stage in der 71. Minute nicht das 1:2 macht. Das wäre der komplette Schlag ins Gesicht gewesen.

So bleibt dieses hässliche Gefühl: Der VfB hatte genug Ball, genug Druck und genug Qualität, um dieses Spiel zu gewinnen. Aber Begeisterung gewinnt keine Spiele, wenn im Strafraum die letzte Konsequenz fehlt. Für höhere Ziele ist das zu wenig. Zu Hause gegen Bremen musst du mehr holen als Applaus für Bemühen.

Am Ende steht ein 1:1, das sich nicht nach Punktgewinn anfühlt, sondern nach verpasster Chance. Und genau das nervt am meisten.

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