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USA stoppen Chipdeal wegen China-Risikos

Frank_Rietsch (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat gestern (Ortszeit) die Übernahme von Unternehmensteilen des US-Rüstungsspezialisten Emcore durch die US-Photonikfirma HieFo untersagt. Er begründete das mit Bedenken wegen der nationalen Sicherheit.

HieFo werde „von einem Bürger der Volksrepublik China kontrolliert“ und könne „Maßnahmen ergreifen, die die nationale Sicherheit der USA zu beeinträchtigen drohen“.

In einem vom Weißen Haus veröffentlichten Erlass wies Trump das Unternehmen an, alle Anteile und Rechte an den Vermögenswerten von Emcore innerhalb von 180 Tagen zu veräußern. Zuvor hatte die für die Prüfung ausländischer Investitionen zuständige US-Behörde CFIUS bei der Transaktion Sicherheitsrisiken festgestellt.

HieFo hatte 2024 das Chipgeschäft und die Herstellung von Indiumphosphid-Wafern von Emcore für rund drei Millionen Dollar (2,56 Mio. Euro) erworben. Das Unternehmen wurde unter anderem von Genzao Zhang mitgegründet, einem ehemaligen Vizepräsidenten von Emcore. Eine Stellungnahme der Firmen lag zunächst nicht vor.

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