Mehr als eine Woche nach dem Verschwinden zweier US-Soldaten bei einer Militärübung in Marokko hat die US-Armee den Tod eines der Vermissten bestätigt. Die Leiche von 1st Lt. Kendrick Lamont Key Jr. wurde nach Angaben des Militärs an der Atlantikküste nahe des Trainingsgebiets Cap Draa entdeckt.
Der 27-Jährige war gemeinsam mit einem weiteren Soldaten am 2. Mai während der multinationalen Übung „African Lion 26“ im Südwesten Marokkos verschwunden. Ein marokkanisches Suchteam fand den Offizier rund anderthalb Kilometer von der Stelle entfernt, an der die beiden Soldaten zuletzt gesehen worden waren.
Die Suche nach dem zweiten Vermissten dauert weiter an. Nach Angaben der US-Armee sind mehr als 1000 amerikanische und marokkanische Militär- und Rettungskräfte beteiligt. Eingesetzt werden unter anderem Hubschrauber, Drohnen, Tauchteams und maritime Spezialkräfte.
Brigadegeneral Curtis King sprach von einem schweren Verlust für die Streitkräfte. Die Gedanken seien bei Familie, Freunden und Kameraden des Soldaten.
Key stammte aus Richmond im US-Bundesstaat Virginia und diente beim 10th Army Air and Missile Defense Command. Nach einem Studium der Betriebswirtschaft und des Marketings trat er 2023 als Offiziersanwärter in die Armee ein. Seit 2025 war er Zugführer einer Luftabwehreinheit.
Sein Vorgesetzter, Oberstleutnant Chris Couch, würdigte ihn als „selbstlosen und inspirierenden Anführer“, der sich besonders für seine Soldaten eingesetzt habe.
Die Militärübung „African Lion“ gilt als eines der größten gemeinsamen Manöver der USA mit afrikanischen und Nato-Partnern. In Marokko nahmen in diesem Jahr rund 5000 Soldaten aus mehr als 40 Staaten teil. Ziel der Übung ist laut US-Armee die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen westlichen und afrikanischen Streitkräften.
Die genauen Umstände des Verschwindens der beiden Soldaten sind weiterhin unklar. Die Ermittlungen laufen.
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