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US-Arbeitsmarkt schleppt sich ins neue Jahr – Nur 50.000 neue Stellen im Dezember

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Schwächstes Jobwachstum seit Jahren – mit ein paar wenigen Lichtblicken in Gastronomie und Pflege


Die US-Wirtschaft hat im Dezember 2025 nur noch 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – ein enttäuschender Schlusspunkt für eines der magersten Jahre beim Stellenwachstum seit Jahrzehnten.

Wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen des US-Arbeitsministeriums hervorgeht, wurde der Stellenzuwachs im November sogar noch nach unten korrigiert – auf lediglich 56.000 neue Jobs. Dennoch sank die Arbeitslosenquote leicht von 4,5 % auf 4,4 %.

Ökonomen hatten mit rund 55.000 neuen Stellen und einer unveränderten Arbeitslosenquote gerechnet. Doch selbst diese niedrigen Erwartungen wurden verfehlt.

Insgesamt wurden im gesamten Jahr 2025 nur 584.000 neue Jobs geschaffen – ein Wert, der außerhalb von Rezessionsjahren so niedrig zuletzt 2003 war. Grund für das schwache Wachstum sind laut Experten vor allem die anhaltend hohe Inflation, hohe Zinsen und große Unsicherheiten durch politische Umwälzungen bei Handel und Einwanderung.

„Nahezu jede Branche befindet sich in einer Art Einstellungsrezession“, sagte Heather Long, Chefökonomin der Navy Federal Credit Union.

Zwei Branchen trotzen dem Trend

Lediglich der Gesundheitssektor – getrieben durch die alternde Bevölkerung – sowie Gastronomie und Freizeit konnten im Dezember punkten:

  • +47.000 Stellen im Bereich Freizeit und Gastgewerbe

  • +38.500 Stellen im Gesundheits- und Sozialwesen

Dagegen verzeichneten Industriebetriebe, das verarbeitende Gewerbe und der Einzelhandel Rückgänge. Insbesondere beim Einzelhandel fiel das traditionelle Saison-Geschäft rund um Weihnachten deutlich schwächer aus als in früheren Jahren.

Fazit: Kein Jobwunder in Sicht

Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich zum Jahreswechsel müde, ausgebremst und selektiv – mit wenigen stabilen Bereichen in einer sonst wackeligen wirtschaftlichen Landschaft. Und obwohl die Arbeitslosenquote sinkt, bleibt der Trend klar:

Jobs werden langsamer geschaffen – und das Wachstum hat Schrammen bekommen.

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