Im Tupac-Prozess hat eine Jury den Angeklagten wegen Mordes schuldig gesprochen! Die Geschworenen sehen es als erwiesen an, dass Duane „Keffe D“ Davis (63) die Ermordung von Rap-Ikone Tupac Shakur (†25) vor fast 30 Jahren organisiert hat. Davis hatte auf nicht schuldig plädiert. Dem langjährigen Gang-Chef droht eine lebenslange Haftstrafe.
Tupac Shakur zählt bis heute zu den größten Ikonen der Hip-Hop-Geschichte. In den 1990er-Jahren feierte der US-Rapper enorme Erfolge. Songs wie „California Love“ und „Changes“ wurden zu internationalen Hits und machten ihn weltweit berühmt.
Doch Tupac war weit mehr als nur ein erfolgreicher Musiker. In seinen Texten sprach er über soziale Ungerechtigkeit, Armut, Gewalt und das Leben in den Straßen der USA. Damit verlieh er einer ganzen Generation eine Stimme und prägte den Rap nachhaltig.
Sein früher Tod im September 1996 machte ihn endgültig zur Legende. Auch Jahrzehnte später werden seine Songs millionenfach gehört, seine Texte zitiert und sein Stil von zahlreichen Künstlern aufgegriffen.
Der bis heute anhaltende Einfluss Tupac Shakurs zeigt, welchen Stellenwert er nicht nur im Hip-Hop, sondern in der gesamten Popkultur besitzt.
Mordprozess um Tupac Shakur: Anklage setzt auf entscheidende Aussagen
Fast 30 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf den Rapper beschäftigt sein Tod erneut die Justiz. Im Verfahren gegen Duane „Keffe D“ Davis stehen wichtige Zeugenaussagen und neue Details im Mittelpunkt.
Gerichtsmedizinerin schildert schwere Verletzungen
Im Prozess wurden zudem Einzelheiten über die Schussverletzungen bekannt, die Tupac Shakur 1996 erlitt. Der damals 25-Jährige starb wenige Tage nach dem Angriff in einem Krankenhaus in Las Vegas.
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