Teilerfolg für Landwirt: OVG Münster erklärt Schutzzone III C für unwirksam
Am 10. Oktober 2024 hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster ein bedeutsames Urteil zur Wasserschutzgebietsverordnung „Hohe Ward“ gefällt. Ein klagender Landwirt konnte einen Teilerfolg erzielen.
Kernpunkte des Urteils:
Die Bezirksregierung Münster hatte das Wasserschutzgebiet zum Schutz des Grundwassers im Einzugsbereich der Wassergewinnungsanlage „Hohe Ward“ festgesetzt. Besonders umstritten war die Schutzzone III C, die mehrere Kilometer von den Hauptbrunnen entfernt liegt.
Der 20. Senat begründete seine Entscheidung wie folgt:
Das Gericht betonte, dass jede festgesetzte Schutzzone zum Schutz des Gewässers erforderlich sein muss. Da dies bei Zone III C nicht der Fall war, wurde sie aufgehoben – unabhängig von möglichen Nachteilen für Grundstückseigentümer.
Die Revision wurde nicht zugelassen, jedoch ist eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht möglich.
Aktenzeichen: 20 D 159/21.NE
Diese Entscheidung könnte Auswirkungen auf ähnliche Wasserschutzgebietsverordnungen in Deutschland haben und die Notwendigkeit unterstreichen, jede Schutzzone rechtlich und faktisch zu begründen.
TG LIVE: Gold, Größenwahn und die Jagd auf die „Nichtgläubigen“ Ein Abend...
BeiDie RedaktionSamstag, 09.05.2026Wie das US-Justizministerium im Fall John Brennan unter Druck geriet Im amerikanischen...
BeiDie RedaktionSamstag, 09.05.2026FDA-Chef Marty Makary steht offenbar vor dem Aus Im amerikanischen Gesundheitsministerium herrscht...
BeiDie RedaktionSamstag, 09.05.2026Warum sich Bürger gegen ein gigantisches Datenzentrum von „Mr. Wonderful“ wehren Kevin...
BeiDie RedaktionSamstag, 09.05.2026
Kommentar hinterlassen