Startseite Allgemeines Trumps Zollkrieg: Wirtschaft schrumpft – aber hey, wenigstens gibt’s jetzt teureren Stahl!
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Trumps Zollkrieg: Wirtschaft schrumpft – aber hey, wenigstens gibt’s jetzt teureren Stahl!

heblo (CC0), Pixabay
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Die Weltwirtschaft hat sich schon bessere Zeiten gesehen – und Donald Trump hat dafür gesorgt, dass diese Zeiten noch ein bisschen weiter in die Ferne rücken. Laut der neuesten OECD-Prognose bremst der Handelskrieg, den der US-Präsident mit seinen Zollkeulen entfacht hat, das globale Wachstum weiter aus. Besonders Deutschland bekommt einen Dämpfer – aber keine Sorge, Mexiko geht’s noch schlechter!

Wachstum? Fehlanzeige. Krise? Läuft!

Die OECD hat ihre Wachstumsprognose für 2025 auf 3,1 % gesenkt, ganze 0,2 Prozentpunkte weniger als im Dezember. Der Grund? „Höhere Handelsschranken“ und „politische Unsicherheit“ – oder, einfacher gesagt: Trumps Lust am Zöllewerfen. Besonders betroffen ist Deutschland, das jetzt mit nur noch 0,4 % Wachstum rechnen kann. Schlechter schneidet nur Mexiko ab, das sich laut Prognose direkt in eine Rezession verabschiedet.

Spanien zieht vorbei – olé!

Während Deutschland über magere 0,4 % Wachstum grübelt, geht es Spanien mit 2,6 % deutlich besser. Vielleicht sollte die Bundesregierung ein paar Siestas einplanen, dann klappt’s ja vielleicht auch mit der Konjunktur. Frankreich (0,8 %) und Italien (0,7 %) können sich ebenfalls ein wenig entspannen, während die Euro-Zone insgesamt mit 1,0 % Wachstum immerhin nicht völlig auf der Stelle tritt.

Zoll-Pingpong mit der Welt

Trumps 25 %-Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko sorgen weiter für Chaos. Mal eingeführt, mal ausgesetzt, mal wieder in Kraft – so bleibt es wenigstens spannend für Unternehmen und Investoren! Zusätzlich gibt’s saftige Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium, die nicht nur China, sondern auch die EU, Südkorea und Japan treffen. Weil Wirtschaft ja bekanntlich am besten mit unvorhersehbaren Regeln funktioniert.

Was kommt als Nächstes?

Sollten Trump & Co. noch weiter an der Zollspirale drehen, dann drohen laut OECD nicht nur weiteres Wirtschaftswachstums-Bashing, sondern auch steigende Inflation und eine „störende Neubewertung auf den Finanzmärkten“. Klingt nach dem perfekten Rezept für eine neue Finanzkrise – aber hey, wenigstens wird das US-Stahlgeschäft angekurbelt.

Aber keine Sorge: Es gibt auch Lichtblicke! Sollte sich die politische Lage in Deutschland stabilisieren (haha), neue Handelsabkommen geschlossen werden oder einfach mehr Geld für Verteidigung ausgegeben werden, könnte das Wachstum doch noch einen Schub bekommen. Ob das langfristig schlau ist? Ach, wer denkt schon langfristig – außer vielleicht die OECD.

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