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Trump erinnert sich an Baseball „wie früher“ – und lobt plötzlich Alex Rodriguez

KeithJJ (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat sich bei einem Empfang im Weißen Haus nostalgisch über den Zustand des Baseballs geäußert. Während er Fußballstar Lionel Messi und den MLS-Meister Inter Miami begrüßte, erklärte Trump, Baseball sei heute „nicht mehr so angesagt wie früher“ und mache „einige Dinge falsch“.

Er erinnerte sich dabei an Zeiten, in denen der Sport seiner Meinung nach noch „heiß wie eine Pistole“ gewesen sei. Damals habe er häufig gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Besitzer der New York Yankees, George Steinbrenner, Spiele verfolgt.

Mit einem Scherz fügte Trump hinzu, dass das Anschauen der oft drei Stunden langen Partien mit Steinbrenner „das Schwierigste gewesen sei, das er je tun musste“. Trotzdem habe man sich gut verstanden: „Er mochte mich, ich mochte ihn – und wir mochten beide sonst niemanden“, sagte Trump.

Welche Entscheidungen die Major League Baseball seiner Ansicht nach heute falsch treffe, erklärte der Präsident nicht näher. In der Vergangenheit hatte er die Liga jedoch mehrfach als zu „woke“ kritisiert.

In seiner Rede erwähnte Trump auch Alex Rodriguez, der bei der Veranstaltung anwesend war und den er als Freund bezeichnete. Rodriguez, ehemaliger Star der New York Yankees und World-Series-Sieger, gehört zu den erfolgreichsten Spielern der MLB-Geschichte. Wegen seiner Verbindungen zu leistungssteigernden Substanzen wurde er bislang allerdings nicht in die Baseball Hall of Fame aufgenommen.

Bemerkenswert ist dabei, dass Trump Rodriguez früher öffentlich kritisiert hatte. In früheren Tweets bezeichnete er den Baseballspieler unter anderem als „Druggie“ und forderte sogar, die Yankees sollten dessen Vertrag kündigen. Damals behauptete Trump, Rodriguez sei nur wegen Doping so erfolgreich gewesen.

Heute scheint diese Kritik jedoch in den Hintergrund gerückt zu sein – zumindest solange beide gemeinsam im Weißen Haus auftreten.

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