Ein Smartphone im Goldbarren-Design, mit riesiger USA-Flagge und vermutlich genug Patriotismus, um alleine einen Grillabend in Texas zu eröffnen:
Das legendäre T1-Phone von Trump Mobile soll tatsächlich kommen.
Viele hatten ja schon gedacht, das Gerät sei nur ein Mythos — irgendwo zwischen Steuererklärung, Wahlversprechen und der perfekten Trump-Frisur.
Aber nein:
Das T1 lebt.
Fans konnten das Gerät bereits vor Monaten vorbestellen.
Ganz unkompliziert:
100 Dollar anzahlen und anschließend lernen, was wahre Geduld bedeutet.
Denn die Liefertermine entwickelten sich ungefähr so stabil wie Trumps politische Aussagen.
Erst hieß es:
August.
Dann:
November.
Dann:
Dezember.
Dann:
Januar.
Irgendwann rechneten manche Käufer vermutlich damit, dass das Smartphone erst zusammen mit der ersten Marskolonie ausgeliefert wird.
Das T1-Phone richtet sich offenbar gezielt an Menschen, die beim normalen Smartphone bisher dachten:
„Zu wenig Freiheit. Zu wenig Gold. Zu wenig Amerika.“
Das Gerät wirkt ein bisschen so, als hätte jemand:
Besonders schön:
Ursprünglich wurde das Smartphone großspurig als „Made in USA“ angekündigt.
Jetzt gibt es allerdings „kleine Anpassungen“ bei dieser Aussage.
Das bedeutet übersetzt vermutlich:
Das Gerät wurde vielleicht in Amerika angeschaut, bevor es irgendwo anders produziert wurde.
Aber keine Sorge:
Die Verpackung soll weiterhin sehr amerikanisch aussehen.
Und am Ende zählt in der modernen Wirtschaft bekanntlich vor allem das Branding.
Man darf gespannt sein, welche Funktionen das T1-Phone später bietet.
Vielleicht:
Eventuell startet Siri dort auch nicht mit:
„Wie kann ich helfen?“
sondern mit:
„Make America Great Again.“
Das T1-Phone ist weniger ein Smartphone als ein politisches Statement mit Akku.
Ob es technisch überzeugt?
Keine Ahnung.
Aber eines muss man Trump lassen:
Wenn jemand es schafft, aus einem Handy eine patriotische Realityshow zu machen, dann vermutlich er.
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