Washington steht Kopf, Bagger rollen – und Donald Trump hat wieder einmal bewiesen: Wenn’s um Protz geht, ist kein Flügel heilig. Der Ex-Immobilienmogul und jetzige Präsident mit Abrisslizenz hat kurzerhand beschlossen, den Ostflügel des Weißen Hauses zu demolieren, um Platz zu schaffen für das, was er selbst als „den schönsten, größten und klassischsten Ballsaal aller Zeiten“ bezeichnet.
Kostenpunkt: 300 Millionen Dollar, bezahlt – angeblich – „privat“. Also von Trump-Freunden, Tech-Milliardären und ein paar netten Rüstungskonzernen.
Abriss mit Ansage
Am Montag begann das Spektakel: Bagger an, Geschichte aus. Der Ostflügel, einst Büro der First Lady und Notfallbunker, wurde plattgemacht. Historiker wälzten Gesetzestexte, um herauszufinden, ob das überhaupt erlaubt ist. Antwort: Ja, wenn man Trump heißt.
Ein Experte fasste es trocken zusammen:
„Es gibt keine Regeln, die verhindern, dass ein Präsident das Weiße Haus umbaut – außer gesunden Menschenverstand. Und der ist hier wohl gerade in Renovierung.“
Die Bürokratie staunt – Trump baggert
Normalerweise müssen solche Projekte durch zehn Ausschüsse, zwölf Kommissionen und 47 Denkmalbehörden. Trump hingegen fragte einfach:
„Wie lange dauert das?“
Antwort: „Sir, Sie können heute Nacht anfangen.“
Und das tat er.
Laut Trump sei der Abriss notwendig gewesen, weil der neue Ballsaal „den besten Architekten der Welt“ zufolge etwas mehr Platz brauche – konkret 90.000 Quadratmeter, also fast doppelt so groß wie das Weiße Haus selbst.
Der Tanz auf dem Schutt
Während Historiker noch Tränen trockneten, schwärmte Trump beim Dinner mit Spendern:
„Ich wollte das immer machen. Obama hatte Angst, ein Zelt aufzustellen. Ich baue lieber gleich ein Schloss.“
Zur Einweihung des Ballsaals soll es angeblich ein „Freedom Waltz“ geben – mit Elon Musk am Lichtpult und Mark Zuckerberg an der Nebelmaschine.
Wer bezahlt den Spaß?
Offiziell: „private Mittel“.
Inoffiziell: eine bunte Mischung aus Tech-Giganten und Lobbyisten – Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Caterpillar, Coinbase und sogar Lockheed Martin. Wenn also der Tanzboden glänzt, liegt das vielleicht daran, dass er militärtauglich beschichtet ist.
Warum das alles?
Ganz einfach: Trump hatte genug von Zelten im Garten.
„Wenn’s regnet, sehen die Frauen mit ihren Frisuren aus wie Nancy Pelosi nach einem Tornado“, erklärte er.
Also musste eine Lösung her: ein Ballsaal, in dem Make-up und Ego gleichermaßen wettergeschützt bleiben.
Fazit:
Donald Trump hat es geschafft, das Weiße Haus in ein Goldenes zu verwandeln – zumindest teilweise.
Die einen nennen es Größenwahn, die anderen nennen es Architekturgeschichte.
Trump selbst sagt nur:
„Ich nenne es Home Improvement – Presidential Edition.“ 🏗️✨
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