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Tödlicher Hinterhalt in Idaho: Zwei Feuerwehrleute getötet – Schüsse halten an

qimono (CC0), Pixabay
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Ein dramatischer und tödlicher Vorfall erschüttert derzeit den US-Bundesstaat Idaho. In der Stadt Coeur d’Alene wurden Einsatzkräfte beim Löschen eines Waldbrands von mindestens einem Schützen gezielt angegriffen – offenbar handelt es sich um einen vorbereiteten Hinterhalt. Zwei Feuerwehrleute wurden erschossen, ein dritter liegt nach Angaben ihrer Gewerkschaft in der Klinik – derzeit im Operationssaal.

„Wir stehen unter Sniper-Beschuss“ – Lage ist weiterhin akut

Laut Sheriff Robert Norris von Kootenai County befinden sich Polizisten nach wie vor unter Beschuss durch Scharfschützen mit hochkalibrigen Waffen. Wie viele Täter es gibt, sei unklar: „Wir wissen nicht, ob es ein, zwei, drei oder vier sind.“ Die Angreifer feuerten aus verschiedenen Richtungen. Die Lage wurde als „extrem gefährlich“ beschrieben.

Brandbekämpfung unmöglich – Gebiet abgesperrt

Die Feuerwehr muss den ursprünglichen Waldbrand auf dem Canfield Mountain derzeit ungehindert brennen lassen. Es sei zu gefährlich, weitere Kräfte in die Gefahrenzone zu schicken, sagte der örtliche Feuerwehrchef. Die Polizei evakuiert weiterhin Zivilpersonen aus dem betroffenen Gebiet, das auch beliebte Wander- und Radwege umfasst.

Spur deutet auf Brandstiftung mit Hintergedanken

Ein ehemaliger FBI-Vizedirektor hält es für wahrscheinlich, dass der Brand absichtlich gelegt wurde, um Einsatzkräfte anzulocken – mit dem Ziel, sie dort zu attackieren. Solche Vorgehensweisen seien aus Terrorermittlungen bekannt.

Großeinsatz mit FBI und ATF

Neben der lokalen Polizei sind nun auch Spezialkräfte des FBI sowie Brandermittler der US-Behörde ATF (Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe) im Einsatz. Die Bundesbehörden sichern das Gebiet, suchen nach Tätern und unterstützen bei der Aufklärung. Auch die US-Forstverwaltung ist involviert, da es sich um ein Schutzgebiet handelt.

Politische Reaktionen: „Heinischer Angriff auf unsere Retter“

Idahos Gouverneur Brad Little sprach von einem „abscheulichen Angriff auf unsere Feuerwehrleute“ und rief die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden. US-Senator Mike Crapo forderte die Anwohner zur strikten Befolgung der Anweisungen der Sicherheitskräfte auf. Die Bundeslandwirtschaftsministerin betonte, man bete für die Opfer und ihre Familien.


Einschätzung

Die Situation bleibt hochgefährlich und angespannt. Laut Sheriff Norris könnte der Einsatz noch mehrere Tage andauern. Die Behörden arbeiten unter Hochdruck daran, die Täter zu finden und zu stoppen – bislang zeigen diese keinerlei Bereitschaft zur Aufgabe.

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