Bis zu 72 Prozent – Die fragwürdigen Gold-Rabatte der TGI
Die TGI lockt derzeit viele Kunden mit hohen Rabatten auf Gold – mit einer Lieferfrist von bis zu drei Jahren. Doch wie seriös können diese Angebote wirklich sein?
Der Goldhändler Helmut Kaltenegger verkauft Gold zu Kampfpreisen. Rabatte von bis zu 72 Prozent verspricht seine Liechtensteiner Firma TGI AG, wenn sich der Kunde bereit erklärt, drei Jahre auf die Auslieferung zu warten. Sein Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht.“ Angeblich haben bereits 40.000 Menschen zugeschlagen. Rund 80 Millionen Euro an Rabatten will die TGI schon ausgeschüttet haben.
Die Zeiten sind gut für Goldhändler. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen – vor allem in Krisen. Das zeigt sich aktuell wieder: Der Goldpreis ist innerhalb eines Jahres um rund 50 Prozent gestiegen. Das zieht viele Menschen an, die sich fragen, ob sie davon profitieren können. Und genau diese Menschen sind oft empfänglich für Angebote, die besonders lukrativ klingen.
Aber kann das wahr sein? Hat Kaltenegger ein Geschäftsmodell entdeckt, das vor ihm niemand gesehen hat? In dieser Folge Handelsblatt Crime geht es um die auffällig hohen Rabatte der TGI, den schillernden Hintermann und eine alarmierte Finanzaufsicht in Deutschland. Host Solveig Gode spricht mit Judith Henke, die im Team Geldanlage & Märkte über Rohstoffe berichtet, und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team über die hohen Gold-Rabatte und was dahinterstecken könnte.
Der Duden:
Kampfpreis: Dumpingpreis, der dem Unternehmen, das ihn festsetzt, Vorteile im Wettbewerb bringen soll.
„Verkauft Gold zum Kampfpreis“ allein dieser Satz, sagt vom Handelsblatt, schon alles.
Bin schon gespannt, was die hochintelligenten
Finanzler, da recherchieren!
Lg
Und viel Spaß beim recherchieren
Ps: Ich wünsche euch allen noch frohe Ostern