Brüssel entdeckt den Paketboten als Goldesel
Die EU hat ein neues Lieblingshobby: dem Bürger das Gefühl geben, man bekämpfe „den Wilden Osten des Onlinehandels“ – während man in Wahrheit nur neue Einnahmequellen aufreißt wie einen überfüllten Amazon-Karton.
Billigprodukte aus Drittstaaten, allen voran China, werden künftig nicht nur mit einem Zollscanner, sondern auch mit argwöhnischen Blicken bedacht. Was bisher unter 150 Euro als zollfrei durchflutschte wie ein Temu-Waschhandschuh durch den Briefschlitz, soll bald zur sprudelnden Abgabenquelle werden.
Die Begründung? Flut von Packerln, unfairer Wettbewerb, Schutz der heimischen Wirtschaft. In Wahrheit? Ein weiterer Versuch, dem Bürger in Jogginghose klarzumachen, dass seine 3,29 €-Powerbank jetzt Europa gefährdet.
Zwölf Millionen Pakete täglich!, schreit die EU-Kommission – als hätte ein Päckchen Haargummis aus Shenzhen die europäische Textilindustrie zerschlagen. Dass die Hälfte davon zurückgeschickt wird, weil sie beim Auspacken auseinanderfällt, erwähnt man lieber nicht.
Und wie hoch soll die neue Billigsteuer sein? – Keine Angabe. Brüssel bleibt vage, als würde man den Wutbürger in der Warteschleife halten, bis die Sommerpause rum ist.
Der wahre Skandal? Während Konzerne in Luxemburg ihre Steuervermeidung perfektionieren, trifft man nun den kleinen Konsumrebellen, der versucht, seine Heizkosten mit günstigen Flipflops auszugleichen.
Fazit:
Erst lässt man die Waren rein, dann kassiert man beim Konsumenten ab – so funktioniert moderne Zollpolitik in der EU: moralisch getarnt, fiskalisch motiviert.
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