Standort Deutschland

Published On: Samstag, 30.09.2023By Tags:

Wirtschaftsvertreter in Deutschland signalisieren einen akuten Handlungsbedarf, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland sicherzustellen. In einem eindringlichen Appell, verfasst in einem „Brandbrief“, mahnt Adrian, der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, zu dringend notwendigen Entlastungen für die Unternehmenslandschaft. Dies sei essenziell, um eine weitere Verschlechterung der ökonomischen Perspektiven in Deutschland zu verhindern.

Adrian zeigt sich besonders kritisch gegenüber der übermäßigen Regulierungsdichte, die Unternehmen stark belaste. Er sieht hier dringend Korrekturbedarf und plädiert für eine Überarbeitung der aktuellen Regulierungen, um ein unternehmensfreundlicheres Umfeld zu schaffen, welches Innovation und Wachstum fördert.

Parallel dazu fordert Handwerkspräsident Dittrich eine merkliche Reduzierung der bürokratischen Hürden im Zuge der Integration von Geflüchteten in den Arbeitssektor. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betont er, dass es den Unternehmen freistehen sollte, eigenständig über ihre Personalentscheidungen zu befinden. Damit verweist Dittrich auf die Notwendigkeit, die betriebliche Autonomie in Bezug auf Anstellungsentscheidungen zu gewährleisten, um eine effiziente und reibungslose Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt zu fördern.

Beide Forderungen zusammen unterstreichen den Bedarf nach einer flexibleren und unternehmerfreundlicheren Politik, die den Herausforderungen eines dynamischen, globalen Wirtschaftsumfelds gerecht wird und den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärkt. Hierbei gilt es, einerseits die Belastungen für Unternehmen zu minimieren und andererseits effektive Rahmenbedingungen für die Integration von Arbeitskräften aus verschiedenen Herkunftsländern zu schaffen.

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