Nach den schweren Überflutungen in Spanien steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Nach Angaben der Behörden wurden bis zum Nachmittag insgesamt 158 Leichen geborgen, die meisten davon in der besonders betroffenen Region Valencia. Die genaue Zahl der Vermissten bleibt weiterhin unklar, was die Lage für die Angehörigen besonders belastend macht.
Um die Folgen der Katastrophe zu bewältigen, sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Neben Feuerwehrleuten und Polizisten arbeiten hunderte Soldaten daran, in den von Schlammmassen und Trümmern überzogenen Gebieten nach Überlebenden zu suchen und die Straßen und Gebäude von Schutt zu befreien. Auch zahlreiche Freiwillige unterstützen die Rettungskräfte und leisten wertvolle Hilfe bei den Aufräumarbeiten.
Der nationale Wetterdienst hat unterdessen weitere Warnungen ausgesprochen. Für die Provinz Castellón, die bereits stark betroffen ist, werden erneut heftige Regenfälle und Überschwemmungen erwartet. Die Bewohner dieser Region sind dazu aufgerufen, sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.
In spanischen Medien wird zunehmend die Frage diskutiert, ob die Behörden ausreichend auf die Unwetterwarnungen reagiert haben, die bereits vor einigen Tagen ausgesprochen worden waren. Kritiker werfen den Verantwortlichen vor, dass Evakuierungen und Schutzmaßnahmen möglicherweise zu spät eingeleitet wurden. Die Behörden haben angekündigt, nach der akuten Krisenbewältigung eine umfassende Untersuchung einzuleiten, um mögliche Versäumnisse aufzuklären.
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