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Singapurs größte Bank DBS plant Stellenabbau durch KI – bis zu 4.000 Jobs betroffen

Willi-van-de-Winkel (CC0), Pixabay
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Die größte Bank Singapurs, DBS, hat angekündigt, in den nächsten drei Jahren rund 4.000 Stellen abzubauen, da künstliche Intelligenz (KI) zunehmend Aufgaben übernimmt, die derzeit von Menschen erledigt werden.

Laut einer DBS-Sprecherin wird der Abbau durch natürliche Fluktuation erfolgen, da befristete und temporäre Verträge auslaufen. Festangestellte Mitarbeiter sollen nicht betroffen sein. Gleichzeitig plant die Bank jedoch, etwa 1.000 neue Arbeitsplätze im Bereich KI zu schaffen.

Mit dieser Ankündigung gehört DBS zu den ersten großen Banken, die offenlegen, wie KI ihre Arbeitsprozesse verändern wird.

Unklar bleibt, welche Rollen betroffen sind und wie viele Jobs in Singapur wegfallen. Derzeit beschäftigt die Bank insgesamt rund 41.000 Mitarbeiter, darunter 8.000 bis 9.000 temporäre und befristete Arbeitskräfte.

DBS setzt seit Jahren auf KI – Milliarden-Einsparungen erwartet

Der scheidende CEO Piyush Gupta, der die Bank Ende März verlässt und von Tan Su Shan abgelöst wird, betonte, dass DBS bereits seit über einem Jahrzehnt auf KI setzt.

„Wir setzen derzeit über 800 KI-Modelle in 350 Anwendungsbereichen ein und erwarten, dass der messbare wirtschaftliche Nutzen im Jahr 2025 mehr als 1 Milliarde Singapur-Dollar (ca. 745 Millionen US-Dollar) betragen wird,“ sagte Gupta.

KI und der Arbeitsmarkt: Chancen und Risiken

Die zunehmende Verbreitung von KI-Technologie wird weltweit kontrovers diskutiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt, dass KI fast 40 % aller Arbeitsplätze weltweit beeinflussen wird. IWF-Direktorin Kristalina Georgieva warnte, dass KI die soziale Ungleichheit verstärken könnte.

Allerdings äußerte sich der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, optimistischer. Er sagte, KI werde kein „Massenvernichter von Arbeitsplätzen“ sein, da Menschen lernen würden, mit der Technologie zu arbeiten.

Wie sich die KI-Strategie von DBS langfristig auf den Arbeitsmarkt in Singapur und darüber hinaus auswirken wird, bleibt abzuwarten.

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