Nein, offiziell sind AfD-Wähler natürlich keine Wähler zweiter Klasse. Aber genau so werden inzwischen Millionen Menschen behandelt – besonders in Sachsen. Und genau deshalb wächst die Wut immer weiter.
Da sitzen gewählte Abgeordnete in einem demokratisch gewählten Parlament, stimmen bei einem Antrag mit ab – und sofort drehen Politik und große Teile der Medien kollektiv durch, als wäre gerade die Demokratie abgeschafft worden. Was für ein absurdes Schauspiel eigentlich.
Die Wahrheit ist doch:
Die CDU in Sachsen hat selbst dieses Chaos produziert. Sie hat keine stabile Mehrheit organisiert, sondern sich bewusst für eine Minderheitsregierung entschieden. Jeder wusste von Anfang an, was das bedeutet: wechselnde Mehrheiten. Genau dafür sind Minderheitsregierungen da!
Aber offenbar gelten Mehrheiten plötzlich nur dann als demokratisch akzeptabel, wenn CDU, SPD oder Grüne sie kontrollieren. Sobald aber einmal eine Abstimmung entsteht, die nicht ins politische Wunschbild passt, wird sofort die „Brandmauer-Katastrophe“ ausgerufen.
Das ist doch vollkommen widersprüchlich.
Da wird ständig von Demokratie gesprochen – aber demokratische Mehrheiten sollen offenbar nur gelten, wenn die „richtigen“ Parteien zustimmen. Millionen AfD-Wähler sollen brav Steuern zahlen, aber politisch am besten unsichtbar bleiben. Ihre Stimmen zählen formal – aber bitte ohne Konsequenzen.
Und genau diese Arroganz treibt immer mehr Menschen zur AfD.
Denn viele Bürger erleben mittlerweile:
Nicht die AfD wird ausgegrenzt – sondern ihre Wähler.
Da wird moralisiert, belehrt, skandalisiert und permanent so getan, als wären große Teile der Bevölkerung politisch irgendwie verdächtig. Besonders im Osten haben viele Menschen endgültig genug davon.
Noch absurder wird es bei den Medien:
Da wird tagelang über irgendwelche Abstimmungsbilder diskutiert, als stünde die Republik vor dem Untergang – während echte Probleme wie Migration, Krankenhaussterben, Wohnungsnot oder Sicherheitsfragen oft nur am Rand vorkommen.
Viele Bürger denken sich längst:
„Interessiert euch eigentlich noch irgendetwas außer die AfD?“
Und das Gefährlichste daran:
Die etablierten Parteien merken offenbar nicht einmal, wie sehr sie mit diesem Verhalten die AfD immer weiter stärken.
Denn jede hysterische Brandmauer-Debatte bestätigt am Ende genau das Gefühl vieler Menschen:
Dass es in Deutschland inzwischen weniger um Demokratie geht als darum, bestimmte politische Meinungen unbedingt kleinzuhalten.
Wer Millionen Wähler dauerhaft moralisch ausgrenzt, darf sich irgendwann nicht wundern, wenn diese Wähler noch entschlossener zurückschlagen – an der Wahlurne.
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