Rickmers Reederei meldet Insolvenz. 1000ende Anleger verlieren Geld

Die Hamburger Charterreederei Rickmers Group muss  Insolvenz anmelden. Das kündigte die Rickmers Holding AG am Mittwochabend an.

Als Grund führte Rickmers an, dass der Vorstand der HSH Nordbank seine Zustimmung zu einem Papier über die finanzielle Restrukturierung der Rickmersgruppe überraschend verweigert habe. Damit ist die positive Fortführungsprognose der Gruppe entfallen.

Morgen wollen die Gläubiger zusammenkommen um eine Interessenvetreter zu wählen.

Mit der nun beschlossenen Insolvenz werden tausende von Anlegern in Schiffsfonds ihr Geld nun abschreiben müssen bis hin zum Totalverlust ihres Kapitals. Da die Bank vermutlich bei allen Beteiligungen immer die besten Sicherheiten für sich beansprucht und auch bekommen hat, wird für die Anleger, wenn überhaupt, nur eine geringe Insolvenzquote, übrigbleiben. Auch hier werden dann die Insolvenzverwalter wieder versuchen, von Anlegern Ausschüttungen zurückzubekommen. Das gleiche Spiel wie immer.

Auch die Anleihegläubiger werden nun bangen.

Nun werden sich sicherlich noch mehr Anlegerschutzanwälte auf die Vermittler stürzen und versuchen, damit Mandanten einzufangen.

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