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Rezession in Deutschland – Jammern hilft nicht!

geralt (CC0), Pixabay
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Natürlich steht Deutschland vor schwierigen Zeiten, da beißt die Maus keine Faden ab, wie der Volksmund so schön sagt. Trotzdem, Deutschland wird gestärkt aus dieser Corona-Krise hervorgehen, davon sollte bitte JEDER ausgehen.

Die Frage, die offen bleibt, ist allerdings, welche Lehren wir aus der aktuellen Situation ziehen. Nur ein „Weiter so“, wäre sicherlich der falsche Weg und würde uns nicht stärken. Was wir brauchen, sind jetzt wieder „Anpacker“, das heißt Menschen, die sagen, „ja wir packen das an“, denen wir dann aber auch die Chance geben, etwas zu schaffen, und die nicht in unserer Bürokratie, die alles regeln will, verkümmern dürfen.

Unsere Wirtschaft darf auch nicht von Brüssel aus gesteuert werden. Bei allem „Für Europa“, zunächst einmal geht es um Deutschland, um die Menschen, die hier in unserem Land leben. Dabei ist völlig wurscht, woher diese Menschen kommen. Wer hier ist, den müssen wir in unsere Gesellschaft integrieren, nicht über Jahre „nicht arbeiten lassen und nicht integrieren“. Hier vergeuden wir wertvolle Ressourcen an Arbeitskraft und Wissen.

Wir müssen auch jedem Menschen in unserer Gesellschaft den finanziellen Respekt entgegenbringen. Jeder muss von seiner Arbeit leben können. Die Krise hat uns endlich einmal vor Augen geführt, wie wichtig Menschen sind, egal welche Arbeit sie auch für die Gesellschaft leisten. Jeder ist ein Rädchen im Getriebe unserer Gesellschaft.

Wir müssen aber auch andere Lehren aus der jetzigen Situation ziehen, denn zukünftig werden noch viele Menschen ihr Geld verlieren, einen großen Teil ihrer Altersvorsorge, weil sie ihr Geld in Unternehmen investiert haben, die nun möglicherweise in die Pleite rutschen werden.

Hier muss man bitte auch definieren, wie man solche Menschen zukünftig besser schützen kann. Verbieten sollte man grundsätzlich Kapitalanlagen, bei denen Geld ins Ausland überwiesen wird, wenn das Unternehmen keine funktionierende Betriebsstätte in Deutschland hat. Damit würde man vermutlich hunderte von Millionen an Betrugsgeldern retten können.

Jedes Unternehmen, das von Anlegern in Deutschland Geld haben will, kann doch auch bei einer Deutschen Bank ein Konto eröffnen bzw. bei einer Bank, die auch in Deutschland zum Zahlungsverkehr zugelassen ist. Banken haben in der Regel auch eine funktionierende Geldwäscheprüfung. Freiheiten muss man da einschränken, wo man dem Betrug Tür und Tor öffnet.

Unsere Gesellschaft ist eine starke Gesellschaft und wir sagen dann nicht, „wir schaffen das“, sondern wir sagen, „wir machen das“. Diese Einstellung braucht unsere Gesellschaft jetzt.

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