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Rand Paul warnt Trump: „Krieg mit Venezuela bitte erst nach Mittagessen“

qimono (CC0), Pixabay
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Der republikanische Senator Rand Paul hat US-Präsident Donald Trump vorsorglich daran erinnert, dass auch Präsidenten sich hin und wieder an die Verfassung halten sollten – insbesondere, wenn sie gerade überlegen, mal eben Venezuela den Krieg zu erklären. „Kleiner Reminder: Krieg ist nicht Fast Food. Da muss der Kongress mitbestellen“, sagte Paul im Interview mit Fox News – dem wohl einzigen Ort, wo man dem Präsidenten noch auf Augenhöhe widersprechen darf, solange man dabei freundlich lächelt.

„Es wäre ein Angriffskrieg“, erklärte Paul, sichtlich überrascht, dass er das seinem Parteikollegen überhaupt erklären muss. Er erinnerte daran, dass Trump mal so etwas wie ein Friedensfreund gewesen sei. „Er mochte keine Kriege – zumindest nicht, solange sie schon liefen“, so Paul. Besonders schätze er Trumps damalige Haltung gegen den Irak- und Libyenkrieg. „Ich hoffe, dieser alte Instinkt ist noch irgendwo zwischen Twitter und Golfplatz erhalten geblieben.“

Trump selbst zeigte sich gewohnt vage. Auf die Frage, ob Bodentruppen nach Venezuela geschickt würden, antwortete er sinngemäß: „Vielleicht. Vielleicht nicht. Vielleicht reden wir einfach nächste Woche nochmal drüber.“

Rand Paul äußerte auch Kritik an der bombastischen US-Strategie, kleine Boote zu versenken – mutmaßlich voll mit Drogen, aber definitiv ohne Kanonen. „Sind wir jetzt im Krieg mit Schlauchbooten?“, fragte er. „Oder üben wir einfach nur für den nächsten James-Bond-Film?“ Laut Paul seien viele der Boote Tausende Meilen von der US-Küste entfernt – „also praktisch auf einem anderen Planeten“.

Die Frage bleibt: Will Trump wirklich Krieg? Oder braucht er nur Schlagzeilen, die größer sind als sein letztes Wahlergebnis?

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