Es gibt Kündigungen, die gehen gründlich schief – und dann gibt es diese Geschichte: Die Trump-Administration hat versehentlich Hunderte Mitarbeitende der nuklearen Sicherheitsbehörde (NNSA) gefeuert. Nun stellt sich heraus, dass sie doch recht nützlich gewesen wären – dumm nur, dass sich viele von ihnen nicht mehr erreichen lassen.
Laut NBC News konnte das Weiße Haus die Gekündigten nicht mehr kontaktieren – denn mit der Kündigung wurden auch ihre dienstlichen E-Mail-Konten deaktiviert. Wer hätte auch ahnen können, dass ein atombewaffneter Staat so etwas wie Kontaktlisten oder alternative Telefonnummern benötigen könnte?
Ein verzweifelter NNSA-Vorgesetzter schrieb in einer internen E-Mail:
„Die Kündigungsschreiben für einige auf Probe beschäftigte Mitarbeiter werden zurückgezogen, aber wir haben keine echte Möglichkeit, mit diesen Mitarbeitern Kontakt aufzunehmen.“
Ein Mitarbeiter kommentierte die Situation trocken:
„Wenn das die Leute sind, die unsere Atomwaffen sichern, dann viel Glück uns allen.“
Dass es sich bei den Entlassenen um hochqualifizierte Atomwaffen-Sicherheitsexperten handelte, wurde in der hektischen Kündigungswelle eher zufällig übersehen. Wie CNN berichtet, wurden rund 300 Mitarbeitende entlassen, ohne dass jemand überprüfte, wofür sie eigentlich zuständig waren.
Ein Insider sagte dazu:
„Es hat sich einfach niemand die Zeit genommen zu verstehen, was wir tun. Offenbar ging man davon aus, dass Atomwaffen sich von selbst überwachen.“
Einige der Experten wurden sogar mündlich gekündigt und mussten sofort ihre Schreibtische räumen – schließlich kann man sich ja nie sicher sein, ob ein Atomphysiker noch mal spontan die Weltherrschaft an sich reißen will.
Verantwortlich für dieses Chaos ist natürlich Elon Musks sagenumwobenes „Doge-Team“ (Department of Government Efficiency). Von Trump beauftragt, die US-Regierung „effizienter“ zu machen, funktioniert das Team nach einem einfachen Prinzip: „Wenn keiner mehr da ist, der Geld ausgibt, haben wir gespart.“
Das Doge-Team hat in den letzten Tagen bereits fast 10.000 Bundesbedienstete entlassen. Zusätzlich haben 75.000 Mitarbeitende das Angebot angenommen, freiwillig zu gehen – vermutlich, bevor es sie auch plötzlich erwischt.
Eine NNSA-Expertin, die ebenfalls entlassen und später zurückgerufen wurde, reagierte mit bitterem Humor:
„Ich soll Dienstag wieder zur Arbeit kommen. Aber sobald ich eine andere Stelle finde, bin ich weg. Ich traue denen keinen Meter mehr.“
Ob die Trump-Regierung ihre verlorenen Atomexperten irgendwann wieder einsammelt, bleibt abzuwarten. Aber hey – zur Not kann man sich ja bei Putin erkundigen, ob er noch ein paar Kontakte hat.
Dann freut sich die Redaktion über eine Mail mit Namen und –...
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