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North Carolina dementiert Zutrittsverbot für Bill Belichicks Freundin zu Football-Einrichtungen

alessandra1barbieri (CC0), Pixabay
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Die University of North Carolina hat Berichte zurückgewiesen, wonach Jordon Hudson, die 24-jährige Freundin von Football-Coach Bill Belichick, aus den Einrichtungen des Football-Teams verbannt worden sei. In einer Stellungnahme betonte die Universität, dass Hudson weiterhin Zugang zu den Räumlichkeiten habe, obwohl sie keine Angestellte der Hochschule oder der Sportabteilung sei. Sie werde weiterhin Belichicks persönliche Marke außerhalb seiner offiziellen Aufgaben im Football-Programm betreuen.

Hintergrund der Gerüchte

Die Spekulationen wurden durch den Podcast „Pablo Torre Finds Out“ angeheizt, in dem ehemalige ESPN-Moderator Pablo Torre behauptete, Hudson dürfe die Einrichtungen der Tar Heels nicht mehr betreten. Zudem zitierte Torre eine Quelle aus der Familie Belichick, die sich besorgt über Hudsons Einfluss auf Belichicks Ruf zeigte.

Bereits zuvor hatte ein missglücktes Interview bei „CBS Sunday Morning“ für Aufsehen gesorgt, als Hudson während des Gesprächs mit Belichick mehrmals eingriff und Fragen des Reporters Tony Dokoupil abblockte. Besonders heikel war die Frage, wie die beiden sich kennengelernt hatten. Später kritisierte Belichick die Schnittfassung des Interviews als irreführend und warf CBS vor, den Eindruck zu erwecken, Hudson kontrolliere das Gespräch. CBS wies diese Darstellung jedoch zurück und erklärte, es habe keine Einschränkungen bei den Fragen gegeben.

Reaktionen und Einordnung

Belichick, der älteste aktive College-Football-Coach im Alter von 73 Jahren, beginnt seine erste Saison bei den North Carolina Tar Heels. Das erste Spiel findet am 1. September gegen TCU statt. Trotz der anhaltenden Diskussionen um Hudson betont Belichick, dass ihre Eingriffe nur darauf abzielten, das Gespräch auf sein neues Buch zu lenken und nicht etwa kritische Fragen abzuwehren.

Die Kontroverse zeigt, wie schnell persönliche Beziehungen von Prominenten zu öffentlichen Diskussionen werden können – besonders wenn unterschiedliche Darstellungen aufeinanderprallen.

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