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Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat heute am späten Abend (Ortszeit) den Großraum Tokio erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr bestehe nicht, wie der staatliche Fernsehsender NHK meldete.

Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden gab es noch nicht. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden vor möglichen Nachbeben gewarnt.

Der Erdstoß erschütterte Häuser in Tokio und umliegenden Gebieten. Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen wurde vorübergehend unterbrochen. Das asiatische Inselreich Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt.

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Der Flugverkehr auf die spanische Ferieninsel La Palma ist wegen neuer Vulkanaschewolken erneut unterbrochen worden. „Der Flughafen ist im Moment nicht in Betrieb“, sagte heute eine Sprecherin des Flughafenbetreibers AENA.

Der Flughafen könne erst wieder öffnen, wenn die Rollbahnen gereinigt seien. Die Schließung werde aber „vielleicht nicht lange dauern“. Schon gestern Abend hatten die Fluggesellschaften Binter und Canaryfly alle für Donnerstag geplanten Flüge von und nach La Palma gestrichen.

Auf La Palma war am 19. September ein Vulkan der Cumbre-Vieja-Kette ausgebrochen. Am 25. September musste der Flughafen der Kanaren-Insel geschlossen werden, allerdings nur für einen Tag. Am 29. September wurde der Flugverkehr wieder aufgenommen.

Bei dem Vulkanausbruch gab es weder Verletzte noch Tote. Allerdings mussten mehr als 6.000 der insgesamt 85.000 Einwohner der Insel in Sicherheit gebracht werden. Mehr als tausend Gebäude wurden durch die Lava zerstört.

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Die Anwälte von Prinz Andrew haben Zugang zu bisher unter Verschluss gehaltenen Dokumenten bekommen, die sie im aktuellen Rechtsstreit um Missbrauchsvorwürfe für entscheidend halten. Ein US-Gericht gab gestern (Ortszeit) grünes Licht dafür, dass die Anwälte der US-Amerikanerin Virginia Giuffre (38), die dem Herzog von York (61) mehrfachen sexuellen Missbrauch vorwirft, das Dokument aushändigen, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete.

Es geht darin um einen Vergleich, auf den sich die Klägerin Giuffre im Jahr 2009 mit dem verurteilen und mittlerweile gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geeinigt hatte.

Andrews Anwalt hatte in einer Anhörung argumentiert, der Inhalt des vereinbarten Vergleichs zwischen Giuffre und Epstein befreie den Sohn von Queen Elizabeth II. und andere von jeglicher möglichen Haftung. Giuffre habe darin eingewilligt, niemand anderen zu verklagen. Die Anwälte der 38-Jährigen hingegen halten das Dokument für irrelevant für den aktuellen Rechtsstreit.

Die US-Amerikanerin Giuffre wirft dem Royal vor, sie vor gut 20 Jahren als 17-Jährige mehrmals sexuell missbraucht zu haben, und hat in den US eine Zivilklage eingereicht. Der Neunte der britischen Thronfolge streitet die Anschuldigungen strikt ab.

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