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Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in der US-Metropole Minneapolis haben in weiteren europäischen Städten Massenproteste gegen Rassismus stattgefunden. Unter Missachtung der Coronavirus-Schutzregeln gingen sowohl in Amsterdam als auch in der irischen Hauptstadt Dublin gestern tausende Menschen auf die Straße. Sie hielten Pappschilder mit Aufschriften wie „Das Leben von Schwarzen zählt“ in die Höhe.

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US-Präsident Donald Trump hat mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin über den geplanten G-7-Gipfel in erweiterter Runde gesprochen. Das teilte der Kreml gestern in Moskau nach einem Telefonat der beiden Politiker mit. Dabei habe Trump über seine Idee informiert, zu dem Treffen neben Russland auch Südkorea, Australien und Indien einzuladen.

Der Kreml hatte zuvor noch „viele Fragen“ zu der Initiative des US-Präsidenten gesehen. Nach dem Telefonat hieß es von russischer Seite, es sei die Bedeutung hervorgehoben worden, den Dialog zwischen Moskau und Washington zu aktivieren. Das sei auf dem Gebiet der „strategischen Stabilität“ und bei „Vertrauensmaßnahmen im militärischen Bereich“ wichtig. Weitere Einzelheiten wurden nicht dazu mitgeteilt.

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In Weißrussland sind nach Angaben von Aktivisten Dutzende Oppositionelle festgenommen worden. Am Freitag sowie am Wochenende seien rund 50 Aktivisten in mehreren Städten von der Polizei festgehalten worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Viasna mit. Der Oppositionspolitiker Mikola Statkewitsch wurde gestern zu 15 Tagen Gefängnis wegen der Organisation einer nicht genehmigten Demonstration verurteilt, wie seine Frau Marina Adamowitsch mitteilte.

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Über die größte Verfassungsänderung der russischen Geschichte soll am 1. Juli entschieden werden. Dem von der zentralen Wahlkommission vorgeschlagenen Termin stimmte Staatspräsident Wladimir Putin gestern zu. „Das Datum ist perfekt“, sagte Putin bei einer live im Staatsfernsehen übertragenen Videoschaltung. Der ursprüngliche Termin Mitte April war wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden.

Putin sagte, die Infektionslage im Land habe sich stabilisiert. Das erlaube, die Arbeiten an der Änderung der Verfassung fortzusetzen. „Uns ist es im Großen und Ganzen gelungen, die Hauptaufgabe zu lösen, die explosionsartige negative Entwicklung zu verhindern.“

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