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USA Rekordhitze im März: Kleiner Ort in Arizona erreicht 43 Grad

lilla79 (CC0), Pixabay
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Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle hat im Südwesten der USA für historische Temperaturen gesorgt. In einer kleinen Gemeinde im Bundesstaat Arizona wurde am 19. März mit 43 Grad Celsius (110 Fahrenheit) der höchste jemals in einem März gemessene Wert in den Vereinigten Staaten registriert.

Der Rekord wurde nahe Martinez Lake, rund 70 Kilometer nördlich von Yuma, gemessen, teilte der US-Wetterdienst mit. Damit wurde ein bisheriger Höchstwert aus dem Jahr 1954 übertroffen, als im texanischen Rio Grande 42 Grad erreicht wurden.

Hitzewelle trifft mehrere Bundesstaaten

Die extremen Temperaturen sind Teil einer ungewöhnlich frühen Hitzewelle, die derzeit mehrere Bundesstaaten im Südwesten erfasst. Ursache ist ein stabiles Hochdruckgebiet, das wie eine „Hitzeglocke“ über der Region liegt und für anhaltend hohe Temperaturen sorgt.

Millionen Menschen sind betroffen:
Mehr als 18 Millionen US-Bürger stehen derzeit unter Hitzewarnungen, weitere Millionen unter entsprechenden Wetterhinweisen.

Rekorde in zahlreichen Städten

Nicht nur Arizona ist betroffen. Auch in Kalifornien, Nevada und weiteren Bundesstaaten wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen.

In Phoenix stieg das Thermometer am 19. März auf 40 Grad Celsius – rund 14 Grad über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit. Normalerweise wird diese Marke erst im späten Mai erreicht.

Auch in Los Angeles wurden historische Werte gemessen: Dort kletterten die Temperaturen auf über 36 Grad und übertrafen damit einen mehr als 100 Jahre alten Rekord.

Ungewöhnlich früher Zeitpunkt

Besonders auffällig ist der Zeitpunkt der Hitzewelle. Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke sind in der Region zwar nicht ungewöhnlich – jedoch erst deutlich später im Jahr.

Meteorologen sprechen daher von einer außergewöhnlichen Entwicklung, die zahlreiche Tages-, Monats- und teils sogar Allzeitrekorde für den März gebrochen hat.

Risiken steigen

Mit der Hitze wachsen auch die Gefahren. Experten warnen vor gesundheitlichen Risiken – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und gefährdete Gruppen.

Die aktuellen Bedingungen erhöhen zudem das Risiko von Hitzeschäden und anderen wetterbedingten Notfällen.

Fazit

Die extreme Hitzewelle zeigt, wie stark sich Wetterlagen verschieben können.
Ein Rekordwert im März – eigentlich Hochsommerniveau – verdeutlicht:

👉 Der Klimadruck macht sich zunehmend auch in ungewöhnlichen Jahreszeiten bemerkbar.

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