Während der Krieg zwischen Israel und Iran weiter eskaliert, bringt der ukrainische Präsident Russland ins Spiel. Gleichzeitig weitet sich der Konflikt regional aus.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, den Iran im Krieg gegen Israel mit Geheimdienstinformationen zu unterstützen und damit den Konflikt zu verlängern. Konkrete Details nannte er nicht, berief sich jedoch auf Erkenntnisse ukrainischer Geheimdienste. Zugleich warnte er vor möglichen neuen russischen Großangriffen auf die Ukraine.
Parallel dazu hält die militärische Eskalation im Nahen Osten an. Israels Luftwaffe griff erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an, darunter ein mutmaßliches Hauptquartier der Revolutionsgarde. Nach israelischen Angaben wurden dabei auch Einrichtungen der Luftverteidigung und Waffenproduktion ins Visier genommen. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor.
Der Iran reagierte mit weiteren Raketenangriffen auf Israel. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht, jedoch mussten zahlreiche Menschen Schutz suchen.
Auch international weitet sich der Konflikt aus. Großbritannien entsendet Luftabwehrsysteme in mehrere Golfstaaten und unterstützt die USA logistisch. Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung Ende Februar kommt es zudem zu Angriffen auf Ölanlagen und Infrastruktur in der Region.
Im Libanon verschärft sich die Lage ebenfalls. Regierungschef Nawaf Salam beschuldigt die iranische Revolutionsgarde, die Hisbollah direkt zu steuern. Die Miliz habe Israel zuletzt mit Dutzenden Angriffen attackiert, während Israel im Gegenzug Infrastruktur im Libanon bombardiert.
Die Entwicklungen deuten auf eine zunehmende Internationalisierung des Konflikts hin – mit wachsender Gefahr einer weiteren Eskalation über die Region hinaus.
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