Der Krieg zwischen Iran, Israel und den USA spitzt sich weiter zu. In der Nacht kam es erneut zu Raketen- und Luftangriffen in mehreren Ländern der Region. Während Israel neue Ziele im Iran und im Libanon attackierte, meldete Teheran eine neue Welle von Vergeltungsschlägen gegen Israel und US-Einrichtungen im Nahen Osten.
Nach Angaben iranischer Staatsmedien handelte es sich um die bislang heftigsten Angriffe seit Beginn des Konflikts. Israel bestätigte den Start mehrerer Raketen aus dem Iran, erklärte später jedoch, dass die Bevölkerung die Schutzräume wieder verlassen könne.
Gleichzeitig griff Israel erneut Stellungen der Hisbollah im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Kurz darauf wurden in den südlichen Vororten mehrere Explosionen gemeldet.
Auch andere Länder der Region sind betroffen. Saudi-Arabien erklärte, seine Luftabwehr habe mehrere Drohnen sowie sechs ballistische Raketen abgefangen, die auf einen Militärstützpunkt gerichtet gewesen seien. In Bahrain, wo sich das Hauptquartier der 5. US-Flotte befindet, wurden ebenfalls Luftalarmsirenen ausgelöst. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten zudem eine aktive Abwehr gegen eine mögliche Raketenbedrohung.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte unterdessen mit, amerikanische Streitkräfte hätten 16 iranische Schiffe zerstört, die angeblich zum Auslegen von Seeminen in der Straße von Hormus eingesetzt werden sollten. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Teheran davor gewarnt, die wichtige Schifffahrtsroute zu verminen.
Parallel wächst die humanitäre Belastung: Zehntausende Menschen verlassen Iran, viele fliehen über die Grenze in die Türkei. Bewohner berichten von schweren Explosionen und anhaltender Angst vor weiteren Angriffen.
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