Start Allgemeines Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt – RB Leipzig

Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt – RB Leipzig

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Jeder Verein wurde irgendwann einmal gegründet, der Tag, wo seine Geschichte anfängt. Das war bei RB Leipzig vor 12 Jahren und es war für den deutschen Fussball ein guter Tag.

Leipzig’s Aufstieg in die Bundesliga ist eng mit dem Unternehmen RED Bull verbunden, genauso wie Bayer Leverkusen mit dem Chemie Konzern Bayer oder auch der VFL Wolfsburg mit dem VW Konzern. Nichts gegen zu sagen, wenn der Sponsor keinen Einfluss auf die sportlichen Entscheidungen des Vereins nimmt, sondern sich auf seine Rolle als Sponsor beschränkt.

Dieses Geld der Sponsoren dann aber eben auch SINNVOLL einsetzen, das kann nicht jeder Verein. Ein gutes Beispiel dafür ist Hertha BSC, das mehr Geld von Investor Lars Windhorst bekommen hat, als Red Bull jemals in RB Leipzig gesteckt hat.

Unbestritten dürfte dann aber sein, dass die sportlich erfolgreichere Mannschaft sicherlich RB Leipzig war und ist. Geld von einem Sponsor zu bekommen, bedeutet nicht unbedingt dann auch, dass man den Erfolg kaufen kann. Viele Beispiele haben das in der Vergangenheit gezeigt. Timo Werner zum Beispiel, bei Leipzig noch der gefeierte Star, konnte sich in England nicht durchsetzen. Für den Verein aktuell sicherlich eine Fehlinvestition.

Ganz anders bei RB Leipzig. Der Verein hat es mit seinem System geschafft, immer wieder junge Talente zu Stars zu machen, dann mit Gewinn zu verkaufen. RB Leipzig benötigt schon lange kein Geld mehr von RED Bull. Im Gegenteil gewährte Darlehen wurden zurückbezahlt.

Der Hass auf RB Leipzig hat auch was damit zu tun, dass nicht ein westdeutscher Traditionsverein ein Leuchtturm im Fussball ist sondern ein Newcomer, der eben auch keine alten Zöpfe abschneiden muss, sondern eine zeitgemäße Geschäftspolitik machen und zeigen kann, dass man mit modernen sportlichen Methoden erfolgreich sein kann.

Schaut euch doch mal Borussia Dortmund, FC Bayern München, Schalke04 usw an. Diese Vereine ersticken an der Tradition, kümmern sich mehr um die Vereinsführung als um die Tagesarbeit. Bei RB Leipzig steht die sportliche Tagesarbeit und die damit verbundene sportliche Weiterentwicklung im Fokus. Das macht einen Verein erfolgreich.

Schaut man sich zum Beispiel auch den Europacup Sieger Eintracht Frankfurt an, dann wird derzeit mehr über den Fehltritt des Frankfurter Oberbürgermeisters als über den sportlichen Erfolg der Eintracht berichtet.

Ja Eintracht Frankfurt erklärt sogar, dass der Frankfurter OB im Waldstadion nicht erwünscht sei als Fan. Was soll das, fragt man sich da doch insgeheim? Da muss man einfach Größe beweisen, das im „stillen Kämmerlein“ klären und gut ist. Eine solche Situation wäre in Leipzig undenkbar.

Leipzig hat keine 60.000 Fans, die mit dem Verein zu einem Auswärtsspiel fahren. Man soll sich aber auch einmal daran erinnern, wie die Situation von Eintracht Frankfurt war, als es eben noch keinen Fredi Bobic gab. Wie viele Fans sind damit zu EuropaCup spielen gefahren? Ach ja richtig, die haben ja lange nur in der Bundesliga aber eben nicht im Europapokal gespielt. Ganz anders Leipzig, seitdem diese Mannschaft in der Bundesliga ist.

RB Leipzig ist Stammgast in Europa. In 30 Jahren, wenn RB Leipzig mehrfacher Deutscher Meister ist im Fussball, dann redet keiner mehr über einen Brauseclub. Also Jungs und Mädels, scheiss was auf Tradition, wenn es Spass macht, dem Fussball einer Mannschaft zuzusehen.

 

1 KOMMENTAR

  1. RB Leipzig ist klar Nr. 2 in Deutschland, nicht BVB. Zwar hat BVB Platz 2 in der Liga, aber RB Leipzig den deutschen Fußballpokal gewonnen und international besser gespielt und geliefert. Damit ein hervorragendes Gesamtpaket abgeliefert. Tradition? Tradition sind der Lorbeeren von gestern, also der Kompost von heute. Im Sport zählt das heute und das jetzt! Peinlich, daher von jedem Verein, dem Sieger nicht die Würde zu geben, die er verdient hat. Ich bin nicht RB Fan! RB liefert aber großes Kino, ganz großes! Herzlichen Glückwunsch, anderen Vereinen kann ich nur zurufen, es zu wagen, dem Club nachzueifern.

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