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NBA-Champion Knicks nehmen Einladung ins Weiße Haus an – Brunson hält sich noch bedeckt

diapicard (CC0), Pixabay
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Die frisch gekürten NBA-Meister New York Knicks werden Präsident Donald Trump im Weißen Haus besuchen. Das bestätigte Teambesitzer James Dolan, der nach eigenen Angaben die Einladung aus Washington bereits angenommen hat. Einzelheiten des Termins stünden allerdings noch aus.

Ob alle Spieler an dem traditionellen Empfang teilnehmen werden, ist jedoch offen. Finals-MVP Jalen Brunson erklärte, innerhalb der Mannschaft sei bislang noch nicht über den Besuch gesprochen worden.

„Wir haben das noch nicht diskutiert. Als Team werden wir darüber sprechen und dann entscheiden“, sagte der Starspieler gegenüber dem New York Magazine.

Dolan, der seit vielen Jahren mit Trump befreundet ist, zeigte sich dagegen eindeutig. Er habe den Präsidenten bereits zum NBA-Finale eingeladen und freue sich nun darauf, die Meistermannschaft ins Weiße Haus zu begleiten.

Trump war während der Finalserie als erster amtierender US-Präsident überhaupt bei einem NBA-Finalspiel vor Ort. Beim dritten Spiel saß er in Dolans Loge, wurde bei seiner Einblendung auf der Videoleinwand jedoch von Teilen des Publikums ausgebuht. Die Knicks verloren diese Partie zwar gegen die San Antonio Spurs, entschieden die Serie anschließend aber mit 4:1 für sich und feierten ihren ersten NBA-Titel seit 53 Jahren.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft gratulierte Trump der Mannschaft über seine Plattform Truth Social. Dabei hob er Brunsons Leistungen besonders hervor und bezeichnete den Titelgewinn als möglicherweise einen der größten Erfolge der Basketballgeschichte.

Der traditionelle Besuch von Meisterteams im Weißen Haus war während Trumps erster Amtszeit mehrfach zum Politikum geworden. So verzichteten unter anderem die Golden State Warriors (2017 und 2018), die Toronto Raptors (2019) sowie zuletzt die Oklahoma City Thunder auf einen Besuch. Mehrere Spieler begründeten ihre Absage damals mit politischen Differenzen zum Präsidenten oder organisatorischen Gründen. Ob die Knicks in vollständiger Besetzung nach Washington reisen, dürfte sich erst nach einer internen Abstimmung der Mannschaft entscheiden.

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