Startseite Allgemeines Müssen Wohnungskonzerne enteignet werden? Nein, die Politik muss nur ihre Hausaufgaben besser machen
Allgemeines

Müssen Wohnungskonzerne enteignet werden? Nein, die Politik muss nur ihre Hausaufgaben besser machen

MichaelGaida / Pixabay
Teilen

Die heutige Wohnsituation, die wir in vielen Städten haben, ist doch eben oft auch ein „hausgemachtes Problem“.

Viele Städte und Gemeinden haben doch vor Jahren Teile oder ihren gesamten Wohnungsbestand meistbietend verkauft. Zum einen, weil man damit Haushaltslöcher stopfen wollte und auf der anderen Seite, weil man sich vor hohen Investitionen in die dann teilweise doch sanierungsbedürftige Substanz der Immobilie fürchtete.

Auch bei TOP gelegenen Grundstücken waren die Städte und Gemeinden nicht zimperlich beim Verkauf, und natürlich haben dann viele Städte und Gemeinden versäumt, zum Beispiel auch mal ihr städtebauliches Vorkaufsrecht bei Immobilientransaktionen geltend zu machen.

Nun also sind die an der Misere mit den steigenden Mieten schuld, die die Immobilien und Grundstücke von Städten und Gemeinden teuer erworben haben und natürlich ihre Investitionen nun gewinnbringend managen wollen? Das kann irgendwie nicht sein. Hier sind nun vernünftige Konzepte gefragt, die das Problem zwar nicht sofort, aber in den nächsten fünf Jahren lösen werden.

Hier kann man zum Beispiel wieder den Genossenschaftsgedanken aufgreifen und damit neuen Wohnraum errichten, Grundstücke nicht verkaufen, sondern auf Erbpacht erwerben usw.

Genossenschaften, die Wohnraum errichten, sollten zum Beispiel von der Mehrwertsteuer auf die Bauleistungen befreit werden oder auch zinsgünstige Kredite von der KfW bekommen können, alles natürlich unter der Maßgabe, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Auch das jeweilige Bundesland könnte dann einen Beitrag zu der Entspannung des Mietmarktes leisten, in dem man zum Beispiel auch auf die Grunderwerbsteuer verzichtet bei Genossenschaften, die bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Das der Grünen-Politiker Robert Habeck sich dann „Enteignungen“ vorstellen kann, ist sicherlich auch den in diesem Jahr anstehenden Wahlen geschuldet. Wer will da schon gegen Volkesmeinung antreten? Robert Habeck, der Grünen-Frontmann, sicherlich nicht, der wäre ja mit dem „Klammerbeutel gepudert“, wenn er das tun würde.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Virgin Media muss Millionenstrafe zahlen: Kunden beim Kündigen ausgebremst

Der britische Telekommunikationsanbieter Virgin Media ist wegen massiver Probleme bei Vertragskündigungen zu...

Allgemeines

Fall Nolan Wells: Familie engagiert Bürgerrechtsanwalt Ben Crump

Die Familie des vermissten Nolan Xavier Wells sucht weiter nach Antworten. Der...

Allgemeines

Kentucky-Gouverneur fordert Transparenz zu McConnells Gesundheitszustand

Mehr als drei Wochen nach der Krankenhauseinweisung von US-Senator Mitch McConnell fordert...

Allgemeines

Emmy-Nominierungen 2026: „The Late Show“ nach Absetzung noch einmal im Rennen

Die Nominierungen für die Emmy Awards 2026 werden am Mittwoch, 8. Juli,...