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Vor dem Gebäude, in dem das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ einst seine Redaktionsräume hatte, sind gestern zwei Journalisten bei einer Messerattacke verletzt worden. Die Anti-Terror-Fahnder übernahmen die Ermittlungen. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest. Innenminister Gerald Darmanin sprach am Abend von einem „islamistischen Terrorakt“.

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Außergewöhnliche Bitte für einen zu Haft verurteilten Teenager: Der Direktor der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, Piotr Cywinski, hat in einem Brief an den Präsidenten Nigerias um Gnade für einen Jugendlichen gebeten. Der 13-Jährige war im August im nigerianischen Bundesstaat Kano wegen Blasphemie zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im Streit mit einem Freund Gott beleidigt haben.

„Egal, was er gesagt hat: Er kann in seinem Alter nicht behandelt werden, als sei er voll bewusst und verantwortlich“, schrieb Cywinski an Nigerias Präsidenten Muhammadu Buhari. Als Direktor der Gedenkstätte des deutschen Konzentrationslagers, wo Kinder inhaftiert und ermordet wurden, könne er angesichts dieses „die Menschheit beschämenden Urteils“ nicht gleichgültig bleiben. Der Bub solle nicht um seine Jugend, seine Chancen und seine Bildung gebracht werden.

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Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ hat 125 Bootsmigrantinnen und -migranten in den Hafen der italienischen Stadt Olbia auf Sardinien gebracht. Das berichtete die deutsche Betreiberorganisation Sea-Eye gestern. Am Abend hätten die Menschen, die im Mittelmeer aus Seenot geborgen worden waren, von Bord gehen dürfen, sagte Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye. Zuvor hatte das italienische Innenministerium nach tagelangem Zögern die Genehmigung zum Einlaufen gegeben.

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Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich in einem Krankenhaus in Sao Paulo einer Nierenstein-OP unterzogen. Der minimalinvasive Eingriff habe eineinhalb Stunden gedauert und sei ohne Komplikationen verlaufen, teilte das Präsidialamt mit. Der Nierenstein sei vollständig entfernt worden, Bolsonaro sei stabil und er habe keine Schmerzen.

Der 65-jährige Präsident war gestern ins Albert-Einstein-Krankenhaus in Sao Paulo eingeliefert worden. Brasilianischen Medienberichten zufolge kann er wahrscheinlich schon ab kommender Woche wieder arbeiten.

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