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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Russland hat bei neuen Raketen- und Artillerieangriffen in der Ukraine nach Angaben aus Kiew auch Zivilisten und nicht militärische Infrastruktur beschossen. Im Gebiet Donezk seien innerhalb von 24 Stunden sieben Zivilisten getötet und weitere 13 verletzt worden, teilte der Generalstab in Kiew heute mit.

„Das Gebiet hat kein Gas, teils kein Wasser und keinen Strom. Die Rettung der Bevölkerung wird fortgesetzt.“ Vielerorts seien die russischen Angriffe erfolgreich abgewehrt worden, hieß es. Auch die ukrainische Luftwaffe habe feindliche Stellungen attackiert. Überprüfbar sind die Angaben von unabhängiger Seite nicht.

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Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist es erneut zu einer Explosion gekommen. Heute schlugen in der Stadt Sewastopol nach Angaben der Behörden Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne im Stabsgebäude der Schwarzmeer-Flotte ein. Die Luftabwehr der Flotte habe die Drohne getroffen, sagte der Verwaltungschef der Stadt, Michail Raswoschajew. „Sie fiel auf das Dach und brannte.“ Es gebe keine Opfer.

Der Beamte veröffentlichte ein Bild des zerstörten Dachs. Raswoschajew machte die Ukraine für den Angriff verantwortlich. Russland hatte die Krim 2014 annektiert.

Auf zunächst nicht überprüfbaren Bildern und Videos, die in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden, war nach einer Explosion eine Rauchwolke zu sehen, die in den Himmel stieg. „Bewahren Sie die Ruhe und bleiben Sie nach Möglichkeit die nächste Stunde zu Hause“, schrieb der Verwaltungschef in seinem Kanal im Telegram-Nachrichtendienst. Es gebe keine schweren Zerstörungen.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt und angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Sanktionspolitik an die Bereitschaft der Franzosen appelliert, den „Preis der Freiheit“ zu bezahlen.

„Ich denke an unser Volk, das Seelenstärke braucht, um der kommenden Zeit entgegenzusehen, der Ungewissheit zu widerstehen, manchmal der Bequemlichkeit und der Widrigkeit und um gemeinsam zu akzeptieren, den Preis für unsere Freiheit und Werte zu bezahlen“, sagte Macron gestern bei einem Weltkriegsgedenken im südfranzösischen Bormes-les-Mimosas.

Seit der von Russlands Präsident Wladimir Putin gestarteten brutalen Attacke sei der Krieg auf europäischem Boden und nur einige Stunden von der französischen Grenze entfernt zurückgekehrt, sagte Macron. Zugleich würdigte er den heldenhaften Einsatz des ukrainischen Volkes gegen die russische Armee.

 

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