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Deutschlandtrend: Merz punktet in der Wählergunst – Union und AfD legen zu

Trotz gemeinsamer Abstimmungen mit der AfD bleibt die Union unter Kanzlerkandidat F. M. in der Wählergunst stabil – ja, sie legt sogar zu. Laut ARD-Deutschlandtrend verbessert sich M. um vier Prozentpunkte in der Zufriedenheitsbewertung, bei der Kanzlerfrage gewinnt er fünf Punkte hinzu. Während Union und AfD je einen Prozentpunkt zulegen, verlieren die Grünen leicht, und die anderen Parteien bleiben unverändert. Offenbar schadet das politische Taktieren M. nicht – im Gegenteil, es scheint seine Anhängerschaft zu mobilisieren.


EU will russische Schattenflotte ins Visier nehmen

Brüssel plant neue Sanktionen gegen die russische Schattenflotte, die durch undurchsichtige Firmengeflechte und fremde Flaggen russisches Öl in alle Welt exportiert. Polens Außenminister R. S. kündigte an, dass Kapitäne und Eigner solcher Schiffe bald auf einer EU-Sanktionsliste landen könnten. Das Ganze soll Teil des 16. Sanktionspakets gegen Russland sein, das am 24. Februar beschlossen werden könnte. Ob die Sanktionen Russlands Rohölexporte tatsächlich eindämmen oder nur neue Schlupflöcher entstehen, bleibt abzuwarten.


Historischer Moment: Bergakademie Freiberg bekommt erste Rektorin

Ein Kapitel für die Geschichtsbücher: Erstmals in ihrer jahrhundertelangen Tradition wird die Bergakademie Freiberg von einer Frau geleitet. J. E., bisher Vizepräsidentin der Bauhaus-Universität Weimar, tritt im Sommer ihr Amt als neue Rektorin an. Sie folgt auf K.-D. B., der die Hochschule lange Jahre führte. Sachsens Wissenschaftsminister S. G. lobte E. als international vernetzte Führungspersönlichkeit, die der Bergakademie neue Impulse verleihen werde.


Sächsische Unternehmen pessimistisch für 2025 – Umsätze unter Druck

Die wirtschaftliche Stimmung in Sachsen ist düster. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer hat sich die Lage vieler Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Fast ein Drittel der Betriebe erwartet sinkende Umsätze, während nur jedes fünfte Unternehmen mit Wachstum rechnet. Hauptprobleme: gestiegene Löhne und eine schwache Inlandsnachfrage. An der Umfrage beteiligten sich rund 1.500 Unternehmen – und die Zahlen lassen nichts Gutes für 2025 erwarten.


Panama verlässt Chinas „Neue Seidenstraße“ – Trump fordert Kontrolle über Kanal

Panama kehrt Chinas groß angelegtem Infrastrukturprogramm „Neue Seidenstraße“ den Rücken. Präsident J. R. M. erklärte, dass Panama die Teilnahme an dem Abkommen nicht verlängern werde. Unterdessen sorgt eine Aussage von US-Präsident D. T. für Aufregung: Er kündigte an, den Panamakanal wieder unter US-Kontrolle bringen zu wollen, da er mittlerweile von China dominiert werde. Panama dementierte den Vorwurf, kündigte aber Gespräche mit den USA an. Die Zukunft des strategisch wichtigen Kanals bleibt somit ungewiss.


Israels Militärgericht verurteilt Soldaten wegen Misshandlung palästinensischer Gefangener

Ein israelischer Soldat wurde zu sieben Monaten Haft verurteilt, nachdem er palästinensische Gefangene in einem Lager nahe Beerscheba misshandelt hatte. Laut Armeeangaben schlug der Mann wiederholt mit Fäusten und seiner Waffe auf gefesselte Häftlinge ein – und filmte das Ganze mit seinem Handy. Andere Soldaten sollen ebenfalls beteiligt gewesen sein, konnten jedoch nicht identifiziert werden, da sie maskiert waren. Das Urteil wirft erneut ein Schlaglicht auf den Umgang mit Gefangenen in der Region.


Zwei Jahre nach Erdbeben: 650.000 Menschen in der Türkei leben noch in Containern

Zwei Jahre nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei leben immer noch knapp 650.000 Menschen in Containern. Das teilte die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad mit. Zuvor war von 400.000 Betroffenen die Rede. Viele leiden unter mangelnder Strom- und Wasserversorgung sowie schlechten Hygienebedingungen. Die Erdbeben vom 6. Februar 2023 hatten den Südosten der Türkei und Nordsyrien erschüttert und fast 60.000 Menschen das Leben gekostet.


Frankreichs Antwort auf ChatGPT: Neuer KI-Chatbot „Le Chat“ vorgestellt

Frankreich steigt ins Rennen um künstliche Intelligenz ein: Das Unternehmen Mistral präsentierte den Chatbot „Le Chat“, der schneller und effizienter als US-amerikanische oder chinesische Modelle sein soll. Ziel sei es, eine europäische Alternative zu den bisherigen KI-Giganten aufzubauen. „Le Chat“ wird als Open Source angeboten, was bedeutet, dass der Programmcode öffentlich zugänglich ist und von Entwicklern weltweit verändert werden kann. Ob sich der französische KI-Bot gegen die Konkurrenz durchsetzt, bleibt abzuwarten.

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