In Großbritannien brodelt es in der Gaming-Community: Millionen Gamer haben offenbar genug von Sonys Preisen im PlayStation Store – und ziehen jetzt vor Gericht. Der Vorwurf: digitale Spiele kosten dort teilweise so viel, als wären sie aus purem Gold gepresst.
Konkret geht es um rund 12,1 Millionen britische PlayStation-Nutzer, die sagen:
„Sony, das ist nicht mehr Gaming – das ist Abzocke!“
„Assassin’s Creed für 70 Pfund? Im Laden kostet es halb so viel!“
Im PlayStation Store verkauft Sony nicht nur eigene Spiele wie Gran Turismo, sondern auch Hits anderer Studios, zum Beispiel:
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Call of Duty
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GTA
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Assassin’s Creed
Das Problem laut Klägern: Die Preise im Online-Store sollen massiv höher sein als im normalen Handel.
Ein Beispiel sorgt besonders für Kopfschütteln:
🎮 „Assassin’s Creed Shadows“
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PlayStation Store: fast 70 Pfund (ca. 81 €)
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teilweise im Einzelhandel: deutlich günstiger – manchmal fast halb so teuer
Da fragen sich viele Spieler:
„Moment mal… warum kostet ein Download mehr als eine echte Disc? Muss ich das Internet auch noch mitbezahlen?“
„Sony nutzt seine Macht aus“
Die Anwälte der Kläger werfen Sony vor, seine starke Marktposition zu nutzen, um den digitalen Spielemarkt praktisch zu kontrollieren.
Kurz gesagt:
Wenn du ein PlayStation-Spiel digital kaufen willst, musst du über den PlayStation Store gehen.
Der Klägeranwalt Robert Palmer meint daher sinngemäß:
Sony habe eine Strategie entwickelt, um Konkurrenz vom digitalen Markt fernzuhalten – und gleichzeitig hohe Gebühren zu kassieren.
Die Sammelklage hat es finanziell in sich:
💰 rund 2 Milliarden Pfund (ca. 2,3 Milliarden Euro) Forderung.
Sony bleibt entspannt
Sony selbst sieht die Sache ganz anders und sagt:
Alles halb so wild.
Der Konzern argumentiert:
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Die Preise seien vergleichbar mit anderen Plattformen
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Außerdem müsse man die Konsole und das gesamte System berücksichtigen
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Insgesamt sei die Rentabilität nicht übertrieben
Oder anders gesagt:
„So teuer sind wir gar nicht – ihr schaut nur falsch.“
Gamer reagieren typisch
Im Internet machen natürlich schon Witze die Runde:
🗨️ „Für 70 Pfund will ich wenigstens einen NPC, der mir Kaffee bringt.“
🗨️ „Digitale Spiele sind jetzt wohl NFTs mit Story.“
🗨️ „Bei dem Preis erwarte ich, dass Ezio persönlich meine Steuer macht.“
Wie es weitergeht
Das Verfahren läuft aktuell vor Gericht in London.
Sollten die Kläger gewinnen, könnte Sony Milliarden zahlen müssen – und vielleicht auch seine Preise im PlayStation Store überdenken.
Bis dahin gilt für viele Gamer wohl weiterhin:
🎮 „Erst Preis vergleichen – dann Download drücken.“
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