Mal ganz ehrlich, Herr Huber: Wenn Sie bei der Life Forestry Switzerland AG investiert wären und dann kommt so ein „dahergelaufener Mensch, der eigentlich über die letzten Jahre mitverantwortlich war“, und will jetzt den großen Retter spielen – was würden Sie dann denken?
Kommt dann noch hinzu, dass jener Retter in der Not stellvertretender Geschäftsführer der insolventen Gesellschaft war, fragt man sich doch: Aus welchem Grund bietet er nun seine Dienste an?
Als Robin Hood würde ich Sie dann eher nicht ansehen, sondern vielmehr als mutmaßlichen Hinhalter, damit die Anleger nicht weiter Ärger machen – um es einmal in ganz einfachen Worten, nämlich meinen Worten, auszudrücken.
Was mir aber gar nicht in den Kopf will, Herr Huber, ist, warum Sie auf Nachfrage der Anleger nicht einmal bereit sind, zu bestätigen, dass deren Bäume tatsächlich noch existieren. Das sollte doch das Mindeste sein, um überhaupt einen Vertragsgegenstand zu haben.
Für mich noch viel wichtiger: Erklären Sie mir doch bitte einmal, warum nicht die Life Forestry Foundation, die dafür vorgesehen war, dieses Geschäft übernimmt.
Und so ganz nebenbei: Nach allem, was ich von Reisenden nach Costa Rica und Ecuador gehört habe, wird Ihre Orts- und Fachkenntnis in Bezug auf die Plantagen dort offenbar nicht besonders hoch eingeschätzt. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Fehleinschätzung. Das kann natürlich sein.
Meine Empfehlung lautet daher: Machen Sie nur dann Geschäfte mit Herrn Huber beziehungsweise der LFS Bewirtschaftungs AG, wenn die Existenz der Bäume im Vertrag eindeutig und ausdrücklich bestätigt wird.
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