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Landkreis Nord Sachsen ist aufgefordert, etwas beim Biomassekraftwerk in Delitzsch zu tun – JETZT!

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Es gibt einen neuen Besitzer beim Biomassekraftwerk in Delitzsch, mit dem alles besser werden könnte, denn wir gehen davon aus, dass der neue Besitzer des Biomassekraftwerkes selber größtes Interesse an einer Lösung der derzeitigen Situation mit dem Restmüll/Sondermüll auf dem Gelände des Biomassewerkes haben wird, denn er dürfte das Werk gekauft haben, um sich eine unternehmerische Zukunft aufzubauen. Eine Zukunft sollte möglichst immer frei von Altlastens ein, hier wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Fast 70.000 Tonnen an Restmüll (Sondermüll) sollen auf dem Gelände derzeit auf einem großen Berg liegen. 70.000 Tonnen Umweltgefährdung für die Bevölkerung in Delitzsch und Umgebung, auch diese Tatsache muss man hier ganz klar stellen. Welche tatsächlichen Gefahren hier von der Lagerung des Restmülls ausgehen, müssen schnellstmögliche Untersuchungen des zuständigen Umweltamtes des Landkreises Nordsachen in Delitzsch ergeben. Gemeinsam mit dem neuen Eigentümer sollte (muss) man eine Lösung finden, die allen Beteiligten gerecht wird. Es muss ein Konzept her, welches klärt, in welcher Zeit welcher Restmüll zu entsorgen ist und wie der andere Restmüll auf dem Gelände bis zur endgültigen Entsorgung zu sichern ist. Federführend sein muss hier das zuständige Umweltamt. Hier wurden auf dem Gelände des Biomassekraftwerkes in Delitzsch über Jahre Restmüll nicht entsorgt, was letztlich diesen Riesenberg hat zustande kommen lassen. Man muss sich aber auch die Frage stellen: „War das zuständige Umweltamt auf diesem Auge bisher blind?“. Was ist in den letzten 5 Jahren denn nicht passiert, dass solch eine Situation überhaupt entstehen konnte? Auch hier muss eine schonungslose Analyse der Vergangenheit her. Der neue Besitzer wiederum wird nachweisen müssen, dass er über ausreichend finanzielle Mittel verfügt, um den Restmüll dort fachgerecht zu entsorgen und das Werk in einen technischen Zustand zu versetzen, der einen sicheren Weiterbetreib ermöglicht, dann lässt sich mit dem Werk „gutes Geld verdienen“, wie wir gehört haben. Das sei dem neuen Eigentümer natürlich gegönnt.

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