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Kolja Alexander Zimmer von Immofori: Wie oft lagen Sie mit Ihren Einschätzungen schon daneben?

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Auch für Kolwja Alexander Zimmer vom NPL-Dienstleister immofori AG ist die Expo Real eine echte Deal-Messe. Das Unternehmen nutzt die Messe vor allem um das bestehende Netzwerk von derzeit 16 Investoren, die NPL-Portfolien erwerben, zu erweitern. Auch wenn die angekündigte NPL Schwemme bisher ausblieb, erwartet Zimmer für 2014 einen echten Zuwachs bei NPL-Krediten, die dann auf den Markt kommen werden. „Banken seien noch zögerlich, wenn es um die Abschreibung der Kredite geht“, argumentiert Zimmer.“ Das ist ein aktuelles Zitat von Kolja A. Zimmer. Das hatte Herr Zimmer vor Jahren noch ganz anders vorausgesagt, und die Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing genauso. Nur, mal ehrlich meine Herren, was hat eine Bank für einen Grund Immobilienpakete zu „verschleudern“? Immobilien sind das gefragteste Asset derzeit. Nur um die Einschätzung eines Herrn Zimmer oder einer Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing zu bestätigen bestimmt nicht. Der NPL Markt ist nahezu tot in diesem Bereich. Bleibt der Markt der unbesicherten Kredite. Hier hatte das Unternehmen Publity versucht „ins Geschäft“ zu kommen. Mit sehr wenig finanziellem Erfolg, wenn man die Bewertung des Fondstelegramms dazu liest. Auch das Unternehmen Publity AG hat sich ja nun zum Thema „Erwerb von besicherten Forderungen“ hinbewegt. Ob die Erfolge des neuen Fonds Publity Performance 6 dann im Endergebnis besser sein werden, wird man abwarten müssen. Wir sehen das jedoch nicht, denn derzeit werden Immobilien auf „Höchstpreisniveau“ eingekauft. Stürzen die Preise dann irgendwann ab, dann könnte auch so mancher engagiert gestartete Fonds seine Probleme mit prognostizierten Gewinnen bekommen.

Kolja Zimmer ist für uns ein „Dampfplauderer“ mit wenig Substanz dahinter. Genau so muss man die Person eiwnerten.

2 Kommentare

  • In der Tat lag K. A. Zimmer mit seinen Prognosen immer daneben. Spätestens seit 2010 war jedem klar, dass der NPL-Markt in Deutschland in schweres Fahrwasser gerät. Viele, die sich mit dem Thema NPL beschäftigt haben, wussten es.
    Für K.A. Zimmer war wahrscheinlich die Devise: weiterhin wie bis her, wichtiger als dass Geschäftsmodel der immofori AG als Servicer zu hinterfragen. Na Ja der Anker war ja in den
    „Berater-Studien“, die eine NPL Welle für 2012, 1013, 2014 vorhergesagt haben.
    Nach den öffentlichen Bekundungen der Bankenverbände (2010), dass keine Forderungen verkauft werden, waren die Aussagen der „Studien“ fraglich.
    Die Kernfrage bleibt also weiterhin: warum sollte die Bank diese Assets bei diesen Marktbedingungen verkaufen? Über diese Frage kann K.A. Zimmer zukünftig nachdenken, denn es wird gemunkelt, dass er seinen Posten als Vorstand der Immofori AG zum 28.02.2015 verlieren wird.
    Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, dann kann zur der Entscheidung nur gratuliert werden.
    Für mich ist in der Tat wenig Substanz bei K.A. Zimmer vorhanden. Gut dass es Menschen gibt, die dies auch so sehen.

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