Da denkt man sich als Paragleiterin wahrscheinlich:
„Heute schön gemütlich über Zell am See schweben, Sonne genießen, bisschen Alpenpanorama…“
Und plötzlich kommt dir eine Cessna 172 entgegen wie ein verspäteter Linienbus im Himmel.
Willkommen beim wohl absurdesten Luftverkehrsduell des Wochenendes:
Klein gegen Groß.
Gleitschirm gegen Flugzeug.
David gegen Goliath — nur mit Propeller.
Der Unfall über Zell am See hätte eigentlich alles werden können:
Katastrophe.
Tragödie.
Albtraum.
Am Ende wurde daraus stattdessen:
ein fliegendes Wunder mit maximalem Schutzengel-Einsatz.
Denn die junge Paragleiterin krachte mitten in der Luft mit dem Kleinflugzeug zusammen.
Ihr Schirm?
Zerstört.
Das Flugzeug?
Voll mit Leinen dekoriert wie ein fliegender Christbaum.
Und trotzdem:
ALLE überleben.
Ganz ehrlich:
Da hatten vermutlich selbst die Einsatzkräfte kurz das Bedürfnis, erstmal dreimal nachzufragen:
„Sind wirklich alle heil runtergekommen?“
Die Gleitschirmpilotin reagierte offenbar blitzschnell und zog ihren Rettungsschirm.
Der Pilot der Cessna wiederum brachte die Maschine trotz Schirmresten am Flugzeug ebenfalls sicher runter.
Oder anders gesagt:
Mehr Glück bekommst du normalerweise nur bei sechs Richtigen im Lotto PLUS Zusatzzahl.
Besonders verrückt:
Solche Zusammenstöße enden laut Experten normalerweise deutlich schlimmer.
Denn wenn ein Gleitschirm in einen Propeller gerät oder Steuerflächen beschädigt werden, wird aus „kleiner Zwischenfall“ ganz schnell eine Katastrophe.
Aber diesmal offenbar nicht.
Vielleicht war sogar der Himmel selbst kurz so geschockt, dass er beschlossen hat:
„Okay, die zwei lasse ich heute nochmal durchgehen.“
Klar ist jedenfalls:
Bei Traumwetter war über Zell am See ordentlich Betrieb.
Flieger.
Gleitschirme.
Touristen.
Ausflügler.
Halb Süddeutschland offenbar in der Luft unterwegs.
Da fehlte am Ende wohl nur noch ein Kreisverkehrschild zwischen den Wolken.
Jetzt untersuchen Behörden und Experten die genaue Ursache.
Und vermutlich lautet die wichtigste Erkenntnis am Ende:
Auch über den Alpen gilt manchmal:
Abstand halten wäre vielleicht keine schlechte Idee gewesen.
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