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Klage gegen Harvard

12019 (CC0), Pixabay
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Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat die Eliteuniversität Harvard verklagt und fordert die Rückzahlung von Milliarden an staatlichen Fördergeldern. Der Vorwurf: Die Hochschule habe jüdische und israelische Studierende nicht ausreichend geschützt und stattdessen Übergriffe auf dem Campus geduldet.

In der am 20. März vor einem Bundesgericht im Bundesstaat Massachusetts eingereichten Klage wirft die Regierung Harvard vor, nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht angemessen reagiert zu haben. Jüdische und israelische Studierende seien demnach belästigt, angegriffen, verfolgt und bespuckt worden, ohne dass die Universitätsleitung wirksam eingegriffen habe.

Die Klage ist als Diskriminierungsverfahren angelegt. Darin wird Harvard zudem beschuldigt, eigene Regeln nicht durchgesetzt und Personen, die Gebäude besetzt und Kommilitonen eingeschüchtert haben sollen, nicht konsequent bestraft zu haben.

Der Schritt markiert eine weitere Eskalation im seit Monaten schwelenden Konflikt zwischen der Trump-Regierung und der Universität. Beide Seiten hatten zuletzt noch über eine mögliche Einigung verhandelt.

Eine Stellungnahme der Universität lag zunächst nicht vor.

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