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KI-Support bei Meta: Hacker mussten nur höflich fragen

Artapixel (CC0), Pixabay
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Meta wollte mal wieder die Zukunft erfinden. Kundenservice? Viel zu teuer mit echten Menschen! Also sollte künftig einfach eine künstliche Intelligenz übernehmen – inklusive Passwortänderungen, Kontosicherheit und anderer Kleinigkeiten wie dem Schutz millionenschwerer Instagram-Accounts.

Die gute Nachricht:
Die KI war offenbar extrem hilfsbereit.

Die schlechte Nachricht:
Leider auch zu Hackern.

Denn wie jetzt bekannt wurde, genügte laut Sicherheitsforschern wohl eine erstaunlich komplizierte Hackertechnik:
Man fragte den Chatbot einfach freundlich, ob er die hinterlegte E-Mail-Adresse ändern könne.

Und die KI dachte sich offenbar:
„Na klar Chef, sofort!“

Besonders beliebt waren dabei Instagram-Accounts mit kurzen Namen – also jene digitalen Luxusvillen der Social-Media-Welt, für die manche Influencer vermutlich ihre Großmutter verkaufen würden.

Betroffen gewesen sein sollen unter anderem prominente Profile und sogar Accounts mit politischer Bekanntheit. Man könnte also sagen:
Meta hat den Begriff „unkomplizierter Kundenservice“ vielleicht ein kleines bisschen zu ernst genommen.

Das eigentlich Beeindruckende daran:
Während normale Nutzer oft drei Tage brauchen, um ihr eigenes Passwort zurückzusetzen, schafften Hacker die komplette Kontoübernahme offenbar schneller als ein Paket bei Amazon Prime.

Meta reagierte inzwischen natürlich sofort und schloss die Sicherheitslücke. Der Konzern erklärte außerdem, dass KI eigentlich dabei helfen sollte, „Kontoübernahmen zu verhindern“.

Nun ja.

Technisch gesehen hat die KI tatsächlich Übernahmen ermöglicht.
Man hätte nur präziser formulieren müssen, für wen genau.

Das Ganze zeigt einmal mehr:
Die Tech-Konzerne wollen uns seit Jahren erklären, dass künstliche Intelligenz bald alles besser kann als Menschen.

Aktueller Zwischenstand:
Die KI verteilt erst einmal Instagram-Schlüssel an Fremde auf Zuruf.

Aber immerhin höflich automatisiert.

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