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John Ratcliffe wird neuer CIA-Direktor – Trumps neueste Personalentscheidung sorgt für Aufsehen

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Der US-Senat hat John Ratcliffe mit großer Mehrheit als neuen Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA bestätigt. 74 Senatoren stimmten für ihn, 25 lehnten ihn ab – darunter viele Demokraten. Wenig später wurde Ratcliffe von Vizepräsident JD Vance im Weißen Haus vereidigt, wie die CIA offiziell mitteilte.

Ein Mann nach Trumps Geschmack

Ratcliffe, ein ehemaliger Kongressabgeordneter aus Texas, gilt als enger Vertrauter von Präsident Donald Trump. In Trumps erster Amtszeit diente er bereits als Geheimdienstkoordinator und war damals wegen seines offenen Einsatzes für den Präsidenten umstritten. Kritiker warfen ihm vor, den Geheimdienst nicht als unabhängige Institution, sondern als politisches Werkzeug Trumps genutzt zu haben.

Die Entscheidung, ihn nun an die Spitze der CIA zu setzen, überrascht dennoch kaum – schließlich hat Trump eine lange und komplizierte Geschichte mit den US-Geheimdiensten, insbesondere mit dem FBI.

Trumps besondere Beziehung zu den Geheimdiensten

Das Verhältnis zwischen Trump und den Nachrichtendiensten war bereits seit seinem ersten Amtsantritt hochgradig angespannt. In seiner ersten Amtszeit attackierte er das FBI mehrfach scharf, insbesondere als die Behörde die Russland-Ermittlungen gegen ihn vorantrieb. Trump bezeichnete das FBI wiederholt als Teil eines „tiefen Staates“, der sich gegen ihn verschworen habe.

Die CIA blieb zwar unter Trump meist im Hintergrund, dennoch ersetzte er wiederholt deren Führungspersonal durch loyale Gefolgsleute. Mit Ratcliffe an der Spitze dürfte sich dieser Trend fortsetzen.

Skepsis bei den Demokraten

Die Ernennung von Ratcliffe stieß vor allem bei den Demokraten auf Kritik. Sie fürchten, dass er die CIA stärker politisieren könnte und weniger als neutraler Analyst agieren wird. „Ein Geheimdienstchef sollte die Wahrheit sagen, nicht das, was der Präsident hören will“, sagte ein demokratischer Senator nach der Abstimmung.

Trump hingegen lobte Ratcliffe als „einen großartigen Mann mit einem unglaublichen Verständnis für nationale Sicherheit“. Damit könnte die CIA unter seiner Führung noch stärker auf Trumps Linie gebracht werden – in einer Zeit, in der das Verhältnis zwischen dem Weißen Haus und den Geheimdiensten ohnehin bereits mehr als angespannt ist.

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