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Joe Rogan kritisiert Trumps Iran-Krieg: „Menschen fühlen sich verraten“

lovepixs (CC0), Pixabay
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Nachdem er Präsident Donald Trump im Jahr 2024 unterstützt hatte, sagte der Podcaster Joe Rogan, dass der Krieg im Iran viele Menschen „verraten“ fühlen lässt – von einem Präsidenten, der im Wahlkampf mit dem Versprechen angetreten sei: „Keine weiteren Kriege.“

Rogans Podcast ist der meistgehörte Podcast auf Spotify mit Millionen von Zuhörern. Seine Aussagen sind das jüngste Beispiel dafür, dass eine bekannte mediale Persönlichkeit aus dem Trump-nahen Umfeld die Militäraktion im Iran kritisiert.

Rogan sprach über den Konflikt am 10. März in seiner Show mit dem Journalisten Michael Schellenberger.

„Es wirkt einfach völlig verrückt, wenn man bedenkt, womit er Wahlkampf gemacht hat“, sagte Rogan.
„Deshalb fühlen sich viele Menschen verraten.“

Er fügte hinzu:

„Er ist mit dem Versprechen angetreten: keine weiteren Kriege, beendet diese dummen, sinnlosen Kriege. Und jetzt haben wir einen Krieg, bei dem wir nicht einmal klar definieren können, warum wir ihn begonnen haben.“

Trump war zuvor Gast in Rogans Podcast

Trump war 2024 Gast in Rogans sehr populärem Podcast, als Teil einer Wahlkampagne, die besonders jüngere männliche Wähler ansprechen sollte. Rogan unterstützte Trump am Tag vor der Wahl öffentlich.

Der Podcaster nahm außerdem an Trumps Amtseinführung im vergangenen Jahr teil.

Seit seiner ersten Präsidentschaftskandidatur 2016 kritisierte Trump immer wieder frühere US-Militäreinsätze im Nahen Osten. Das Republikanische Nationalkomitee stellte seine Kampagne 2024 sogar als „Pro-Frieden-Ticket“ dar.

Trump veränderte damit die Außenpolitik-Debatte innerhalb seiner Partei hin zu einer populistischeren Linie, die sich stärker gegen militärische Interventionen richtet. Diese Haltung wurde ein zentraler Bestandteil der MAGA-Bewegung.

Kritik aus der eigenen MAGA-Bewegung

Nun sieht sich Trump mit Kritik aus seinem eigenen politischen Umfeld konfrontiert, darunter bekannte konservative Medienfiguren wie:

  • Tucker Carlson

  • Megyn Kelly

Carlson sagte gegenüber ABC News, der Iran-Einsatz sei:

„abstoßend und böse.“

Megyn Kelly erklärte:

„Ich würde gern überzeugender dargelegt bekommen, dass sich das Opfer von amerikanischem Blut und Geld wirklich lohnt.“

Trumps Reaktion auf die Kritik

Trump reagierte in einem Interview mit der Journalistin Rachael Bade und wies die Kritik zurück.

„MAGA ist Trump – MAGA sind nicht die anderen beiden“, sagte er und spielte damit auf Carlson und Kelly an.

Er fügte hinzu:

„MAGA will sehen, dass unser Land erfolgreich ist und sicher bleibt. Und MAGA liebt, was ich tue – jeden einzelnen Aspekt davon.“

Trump bezeichnete den Krieg als:

„einen Umweg, den wir gehen müssen, um unser Land sicher zu halten – und ehrlich gesagt auch andere Länder.“

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