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Italien:Einigung über Befristung der Angriffe

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Streit mit Lega Nord beschwichtigt – Italien will sich schrittweise auch aus Afghanistan und Kosovo zurückziehen.
Im Streit um Italiens Beteiligung an „gezielten“ Luftangriffen in Libyen in der Regierungskoalition um Premier Silvio Berlusconi ist es zu einer Einigung gekommen. Berlusconi erklärte sich bereit, den Antrag der Lega zu unterstützen. Demnach will die föderalistische Partei die Mitte-Rechts-Regierung unter anderem dazu verpflichten will, den Libyen-Eingriff zeitlich zu befristen. Italien dürfe nicht an Bodenangriffen in Libyen teilnehmen und auch keine Steuern einführen, um den Militärangriff zu finanzieren, heißt es unter anderem im Dokument, der auch von Berlusconis Partei „Popolo della libertá“ (PdL – Volk der Freiheit) unterstützt werden soll. Am heutigen Mittwoch ist eine Abstimmung im italienischen Parlament über den Antrag der Regierungskoalition geplant.

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