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Internationale Entwicklungen: Angriff im Roten Meer, neuer US-Geheimdienstchef und strengere Regeln für Gaza-Einsätze

rapplw (CC0), Pixabay
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Im Roten Meer ist ein unter indischer Flagge fahrendes Handelsschiff nach einem Beschuss vor der Küste des Jemen gekentert und gesunken. Medienberichten zufolge sollen die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen für den Angriff verantwortlich sein. Eine Stellungnahme der Huthis lag zunächst nicht vor.

Alle 14 Besatzungsmitglieder der „MSV Faize Noore Oliya“ konnten nach Angaben des indischen Schifffahrtsministers von der jemenitischen Küstenwache gerettet werden. Sie wurden in den Hafen von Mokka gebracht. Die Regierung in Neu-Delhi steht nach eigenen Angaben mit den jemenitischen Behörden in Kontakt.

Die Schifffahrt im Roten Meer wird seit Längerem durch Angriffe der Huthis beeinträchtigt. Die Rebellengruppe erklärt, mit ihren Attacken saudische Exporte blockieren zu wollen.

Unterdessen hat in den USA Jay Clayton das Amt des Geheimdienstkoordinators übernommen. Der 60-jährige Jurist wurde im Beisein von Präsident Donald Trump vereidigt und trägt nun die Aufsicht über insgesamt 18 US-Geheimdienste, darunter CIA und FBI.

Clayton war zuvor Bundesanwalt im südlichen Bezirk von New York. Seine Nominierung erfolgte, nachdem Trumps ursprünglicher Wunschkandidat Bill Pulte im Kongress auf Widerstand gestoßen war. Auch Clayton selbst war zuletzt in die Kritik geraten, weil seine Behörde Journalisten der „New York Times“ vorgeladen hatte. Diese hatten über Sicherheitsmängel bei einem neuen Präsidentenflugzeug berichtet, das Katar den Vereinigten Staaten geschenkt hatte. Nach einer Beschwerde der Zeitung wurde die Vorladung zurückgezogen.

Auch im Gaza-Krieg gibt es neue Entwicklungen. Nach Berichten israelischer Medien gelten für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas künftig strengere Regeln. Demnach muss Generalstabschef Ejal Samir Einsätzen vorab zustimmen, sofern keine unmittelbare Gefahr für israelische Soldaten besteht.

Die Zahl der Angriffe soll bereits zurückgegangen sein. Die verschärften Vorgaben stehen im Zusammenhang mit einem Fahrplan des Gaza-Friedensrats. Dieser sieht ein Ende der Kampfhandlungen sowie die Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen vor. Der von US-Präsident Trump gegründete Friedensrat soll zudem den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen begleiten.

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