Immer mehr Verfahren gegen Lombardium Vermittler

Auch am Freitag, den 13. Oktober 2017, gab es wieder zwei Verfahren gegen Anlagevermittler vor dem Landgericht Leipzig, wie wir erfahren haben. In den letzten Wochen haben wir von über 20 Anlegern der Lombardiumfonds ähnliche Mitteilungen bekommen. Sie wollen nicht mehr warten, sie sind es leid von ihrem Vermittler erzählt zu bekommen „Alles wird gut“.

Sie wollen einfach nur von einem Gericht erfahren, ob der Vermittler, der ihnen dieses Produkt verkauft hat, da alles richtig gemacht hat. Viele Verfahren dieser Art zeigen mittlerweile, dass so manches Gericht daran Zweifel hat. Das führt dann natürlich konsequenterweise zur Verurteilung der Vermittler, dem Kunden Schadensersatz zu bezahlen. Nahezu alle Vermittler haben nach unserer Kenntnis eine Vermögensschadenshaftpflicht, das heißt im Falle einer Verurteilung des Beraters zu Schadensersatz kommt diese Versicherung dem Anleger gegenüber für den entstandenen Schaden auf. Zusätzlich werden dann natürlich auch noch die angefallenen Prozesskosten und vorgerichtlichen Kosten ersetzt.

Wir fragen uns eigentlich schon seit über einem Jahr, „warum nicht jeder geschädigte Anleger, solch eine gerichtliche Prüfung vornehmen lässt?“ Schaden kann dem Anleger das kaum, denn wie wir bereits berichtet haben, gibt es ja das Angebot eines Prozessfinanzierers aus Wien, der das gesamte Prozesskostenrisiko bereit ist, zu übernehmen. Einfacher kann man es einem Anleger eigentlich nicht machen. Natürlich erwartet der Prozesskostenfinanzierer dafür im Erfolgsfall eine Beteiligung am Erlös, was wir aus unserer Sicht für legitim halten.

Jeder Cent, den der Anleger auf diese Art und Weise zurückbekommt, ist ein Cent weniger Verlust mit dieser Kapitalanlage. Den Verlust für den jeweiligen Anleger zu minimieren, darum geht es doch in der Hauptsache, zumindest aus unserer Sicht.

Auch die Frage der Inhaftungsnahme des Erstellers des Ratings für das Produkt stellt sich für uns natürlich auch weiterhin, denn das Produkt Lombardium mit „Festgeld zu vergleichen“ ist dann schon abenteuerlich. Kann der Anleger nachweisen, dass genau dieses Rating letztlich seine Entscheidung dahingehend beeinflusst hat, die Investition zu tätigen, dann ist auch das sicherlich einen Versuch wert, wieder an sein investiertes Kapital zu kommen.

Anleger sollten jedenfalls jede Chance nutzen, ihr Kapital wiederzubekommen.

12 Kommentare

  1. Ingeborg 26. November 2017
    • JS 27. November 2017
      • Ingeborg 27. November 2017
        • Der Geheilte 27. November 2017
          • JS 28. November 2017
  2. IG-Mitglied 26. November 2017
    • JS 26. November 2017
      • JS 27. November 2017
    • Ingeborg 27. November 2017
  3. Ig-Mitglied 24. November 2017
    • JS 26. November 2017
  4. JS 22. Oktober 2017

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